Istanbul - Metropole am Bosporus
ONE WORLD Mitarbeiter Marcus Schneider berichtet von seinem Besuch in Istanbul.
Zur Feier des Jahreswechsels machten wir uns dieses Jahr auf den Weg nach Istanbul, der pulsierenden Metropole am Bosporus. Istanbul liegt nicht nur auf zwei Kontinenten, dem Asiatischen und dem Europäischen, sondern verbindet auch Muslimische Traditionen mit modernem Liberalismus.
Nach dem wir unsere Unterkunft im historischen Viertel Sultanahmet bezogen hatten, stürzten wir uns bei frühlingshaften Temperaturen Ende Dezember voller Erwartungen ins Istanbuler Stadtleben. Auf dem Plan standen am ersten Tag die Prunkstücke der historischen Altstadt. Schon nach wenigen Gehminuten erreichten wir die Blaue Moschee. Das Wahrzeichen des Osmanischen Reichs präsentiert sich mächtig und stolz am südlichen Zipfel vor dem Marmarameer.
Über den „versunkenen Palast“, der Yerebatan-Zisterne, welcher der größte unterirdische Wasserspeicher Istanbuls ist, ging es weiter zur Hagia Sofia. Die, zu Zeiten von Konstantinopel erbaute Kirche, wurde nach Eroberung der Osmanen zur Moschee umgebaut und ist heute als Museum zugänglich.
Gestärkt mit einem Fischfilet im Brot, welches am Fuße der Galata-Brücke von kleinen Booten aus verkauft wird, bezwangen wir die steilen kleinen Gassen, welche zur Süleymaniye-Moschee hinaufführen. Von Ihr hat man einen sensationellen Ausblick über die Stadt.
Anschließend ging es nach Fatih, dem Zentrum der konservativen Muslime. Einer der wenigen Stadtteile von Istanbul, wo man noch Frauen mit Kopftüchern sieht.
In der Metzgergasse von Fatih gibt es eines der kulinarischen Highlights von Istanbul, Büryan Kebap: Stundenlang in einem Erdloch geschmortes Lammfleisch, das auf einem Teigfladen serviert wird.
Am Folgetag verschlug es uns in die modernen Stadtteile von Istanbul, Galata, Beyoglu und Taksim, die auf der nördlichen Seite des Goldenen Horns liegen. In der „Trendcity Istanbul“ befinden sich die Clubs und Restaurants sowie die Istiklal Cadesi, die „Straße der Unabhängigkeit“, ein wahres Shoppingparadies für jung und alt. Hier spielt sich Tag und Nacht das moderne Leben Istanbuls ab.
Nach einer ausgiebigen Shoppingtour waren wir gerade richtig zum Sonnenuntergang auf dem Galataturm. Der höchste Turm Istanbuls wurde in der Vergangenheit sowohl als Gefängnis für Kriegsgefangene als auch als astronomisches Observatorium genutzt. Zum Abendessen gab es Miesmuschel, gebratene Seezungen und Riesengarnelen in einer kleinen Fischbraterei am Fischmarkt von Galata.
Um uns von dem Fußmarsch der letzten Tage zu erholen, schipperten wir am dritten Tag den Bosporus entlang bis zum schwarzen Meer.
Am Abend feierten wir dann mit hunderttausenden Menschen in den Straßen von Beyoglu den Jahreswechsel, ohne Feuerwerk, dafür aber mit Partyhüten, Tröten und Live-Musik.
Den Neujahrestag begannen wir mit einer Massage im Hamam, einem historischen Dampfbad aus osmanischen Zeiten, um danach entspannt und voller neuer Eindrücke den Heimflug anzutreten.
Haben auch Sie Lust bekommen, die Stadt zwischen den Kontinenten zu entdecken? Unsere neue Reise „Westtürkei - Im Mosaik der Religionen“ führt neben anderen interessanten Regionen, Städten und Stätten auch nach Istanbul. Gerne beantworten wir Ihre Fragen rund um die Reise. Gabriele Brand freut sich auf Ihren Anruf 0231-589792 - 14 oder eine E-Mail.
Erstellt am 18. Januar 2012

Goldene Palme der Zeitschrift GEO Saison
Reise-Award der Zeitung Sonntag Aktuell


