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1. Tag: Anreise
Flug mit Lufthansa. Ankunft in Rom, Abholung von Eva Clausen. Transfer zum Hotel. Erste Hintergrundinformationen zur Politik – eine hilfreiche Stütze zum Verständnis eines Landes, in dem es gesellschaftlich und politisch einige Verwerfungen gibt. Anschließend unternehmen wir eine Erkundungstour durch das malerische Stadtviertel Monti im Schatten des Kolosseums. Das einstige Arme-Leute-Viertel, in dem in der Antike das älteste Metier der Welt ausgeübt wurde, hat sich gewandelt. Noch immer findet man Krämerläden und urige Lokale, doch bestimmt ein neues Flair die Gassen. Bio-Weinstuben und Boutiquen machen es zu einem Trendviertel, das stolz auf seine Vergangenheit ist und eine ungezwungene laisser-faire Atmosphäre, bewahrt. In der Nähe der Piazza della Madonna die Monti, der noch wie ein Dorfplatz anmutet, kehren wir in einer ruhigen Trattoria mit guter lokaler Küche zum gemeinsamen Abendessen ein. (-/-/-) 7 Übernachtungen in Rom.
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2. Tag: Volkstümliches und antikes Rom
Vormittags Besuch des volkstümlichen Flohmarkts in Porta Portese.
Nachmittags tasten wir uns an die Geschichte heran und erklimmen das Kapitol mit Blick auf das Forum Romanum. Besuch der Kapitolinischen Museen, die uns die Schlüssel zur Antike geben, angefangen von der Kapitolinischen Venus über den Sterbenden Galater bis zum Reiterstandbild des Marc Aurel. Auf der Dachterrasse des Konservatoren-Palastes genießen wir den herrlichen Blick, danach Spaziergang durch das ehemalige jüdische Ghetto. (F/-/-)
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3. Tag: Rom und seine Kirchen
Das Herz von Rom sind seine Kirchen. Ein Rundgang durch bekannte, aber auch weniger bekannte Gotteshäuser offenbart uns ein Stück spannende Stadtgeschichte vom frühen Mittelalter bis in den Spätbarock. Es gäbe Rom nicht ohne die Päpste, sie waren Auftraggeber der berühmtesten Bauten und ließen sie prachtvoll ausschmücken.
Atemberaubend ist der Besuch der Kirche San Clemente, die auf einem alten Heiligtum des Lichtgotts Mithras errichtet wurde, das vom stimmungsvollen Plätschern eines unterirdischen Wasserfalls untermalt wird. Der Wasserlauf soll einst den See gespeist haben, den Kaiser Nero vor seinem Palast, dem Goldenen Haus, anlegen ließ - just dort, wo sich heute das Kolosseum erhebt.
Über das angeblich ruchvolle Leben und sicher geniale Werk Caravaggios geben uns die Kirchen Sant’Agostino mit der berühmten „Madonna der Pilger“ und die Nationalkirche der Franzosen San Luigi dei Francesi mit drei Altargemälden des Malers Aufschluss. (F/-/-)
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4. Kulinarisches Rom
Nach dem Frühstück schlendern wir durch die Gassen Trasteveres, wo Künstler und Schriftsteller Tür an Tür mit einfachen Familien wohnen.Trastevere nimmt eine besondere Stellung ein: Im Mittelalter und in der Renaissance war es Tras Tevere, »jenseits des Tibers«, ein Ort vor den Toren, wo Dante gelebt haben soll. Später galt es als Armeleuteviertel und wurde erst in den vergangenen 50 Jahren zum Trendviertel, vor allem durch den Zuzug von Künstlern und Intellektuellen. Danach erforschen wir Roms Märkte. Auf Trasteveres Traditionsmarkt kosten wir bei Käsehändlerin Giuliana. Schon seit mehr als 50 Jahren ist sie in Trastevere anzutreffen. Über die Brücke Ponte Sisto schlendern wir durch die Renaissancestraße Via Giulia zum Campo dei Fiori, wo wir am Kräuterstand schnuppern. Auch auf anderen Märkten entdeckt man noch traditionelle Stände. Zum guten Essen gehört ein guter Wein: Nachmittags Weinprobe und Erläuterung zu Gewinnung, Sorte und Prädikat in der größten Enothek Italiens an der Piazza Cavour. Unser Spaziergang führt uns über die Engelsburg, zu der wir hinaufsteigen, um den großartigen Blick zu genießen. (F/-/-)
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5. Tag: Künstlerisches Rom
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Wenn Sie Petersdom, Kolosseum und Forum Romanum noch nicht kennen: Heute können Sie diese auf eigene Faust erkunden! Den Nachmittag widmen wir der Kunst in einer der bedeutendsten Gemäldegalerien Italiens, der Galleria Borghese. Wir sehen unter anderem die sündhaft schöne Danae von Correggio, die verführerischen Lieben, die Irdische und die Himmlische, von Tizian und die entblößte Wahrheit von Bernini. Kontrast bietet das MAXXI, das Museum der Kunst des 21. Jahrhunderts. (F/-/-)
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6. Tag: Durch die Epochen in Tivoli
Fahrt nach Tivoli. Das antike Tibur ist berühmt für seine Villen. Unser Spaziergang führt uns durch die Epochen von der antiken Sommerresidenz des Kaisers Hadrian zum Renaissancegarten und den Wasserorgeln der Villa d’Este, die von der Unesco als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Schöne Spazierwege führen unter Bäumen an steilen Berghängen und Wasserfällen entlang. (F/-/-)
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7. Tag: Rom und seine Traditionen
Es gibt Blütezeiten und Niedergänge, nicht alle Werte können erhalten werden, die Zeit rafft vieles dahin. Doch einige wehren sich gegen die rasende Entwicklung des Hightech-Zeitalters. Im historischen Zentrum gibt es sie noch: kleine Handwerker (artigiani) und Künstler, die wir in ihren „botteghe“ besuchen. Sie lassen sich nicht vertreiben und halten an der Tradition fest, an dem Wissen ihres Metiers, das von Generation zu Generation überliefert wurde.
Da ist z. B. der Buchbinder Aldo Fefe, der auch zu Zeiten des Internets noch Bücher bindet. In seinem Geschäft türmen sich die wertvollsten Bücher in verschiedenen Sprachen. Spannend ist auch die Arbeit des Rahmenbauers, dessen Rahmen nicht selten kunstvoller sind als die zu rahmenden Werke, oder der Besuch im Atelier von Familie Piovano mit ihren Mosaikarbeiten und Holzskulpturen.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Abend sind wir zu Gast bei einem römischen Ehepaar, das uns mit typischen lokalen Gerichten verwöhnt. Das Motto lautet: Kultur geht durch den Magen. In der persönlichen Atmosphäre ihrer Wohnung weihen unsere Gastgeber, die in der Kultur tätig sind, uns mit Wort und Tat in die Geheimnissen der römischen Esskultur ein. (F/-/A)
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8. Tag: Abreise
Transfer zum Flughafen in Rom und Flug nach Frankfurt. (F/-/-)
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(Verpflegung: F = Frühstück, L = Lunchpaket, M = Mittagessen, A = Abendessen) |