Frauen in traditioneller Kleidung am Strand tragen Kisten auf ihren Köpfen

Indien-Reisen

Eine Explosion für alle Sinne

Indien ist nicht nur ein Land, sondern gemeinsam mit Pakistan, Sri Lanka und Bangladesch ein Subkontinent und eine ganz eigene Welt. Von den imposant gen Himmel ragenden Himalaya-Gipfeln bis hin zur Wüste Thar – vielfältig wie seine Landschaft und Tierwelt sind die Bewohner des Landes mit unterschiedlichen Sprachen, Religionen und Kulturen. Das siebtgrößte Land der Welt prägt ein Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne: imposante Tempel und High Tech – in Indien schließt sich das nicht aus. Bunt wird Ihre Indien-Reise in jedem Fall.


Unsere Indien-Reisen


Maßgeschneidert & individuell

Wer hat eigentlich gesagt, dass das Leben kein Wunschkonzert sei?

 Sie wollen die Kapverden zu Fuß erleben oder den Kilimanjaro beisteigen, an allen Reisfeldern Vietnams entlang radeln und in Uganda die Gorillas bestaunen? Bei einer nur für Sie gestalteten Reise bringen Sie Ihre Vorstellungen und Reisewünsche mit in die Reiseplanung ein und sind mit Ihrem persönlichen lokalen Guide, Ihrem Driver-Guide oder per Mietwagen unterwegs.

Wie beim Schneider stecken wir die Nadeln ab, Sie brauchen nur noch hinein zu schlüpfen in Ihr maßgeschneidertes Reiseerlebnis. Sagen Sie uns, wann es losgehen soll und wohin. Alles andere ist in besten Händen.

Zum Wunschreiseformular


Aus der REISEN MIT SINNEN-Welt

Indien ist ein wahnsinnig vielseitiges Land mit unterschiedlichsten Menschen, Kulturen und Landschaften. Während ich in Sikkim dick eingemummelt den Sonnenaufgang über dem Himalaya bewundert habe, lässt es sich dagegen in Kerala im Schatten der Palmen wunderbar relaxen. 

– Corinna Schneider, Reisegestalterin

Besonders gefallen haben mir die vielen spontanen und oft sehr herzlichen Begegnungen mit den Einheimischen. Sehr besonders war auch der Besuch am Mahamaham-Becken, wo Massen von Menschen sich mit dem als besonders segensreich geltenden Wasser überschütteten...

– Julia B., Reisegast

Eine wahre Explosion der Sinne erwartete mich in Indien. Es ist bunt, laut, die verschiedensten Gerüche wabern durch die Straßen und dann das köstliche Essen. Jeder Ort ist anders und hat eigene Kulturschätze zu bieten. Bewegt man sich mal etwas außerhalb der Städte, findet man auch komplette Ruhe – wie ich bei einer Übernachtung unter freiem Himmel in der Wüste Thar.

– Charlotte Wiegert, Marketing


Häuser und Boote an einem See

Land & Leute

Indien ist mit einer Fläche von 3.287.590 Quadratkilometern das siebtgrößte Land der Erde und bildet zusammen mit Pakistan, Sri Lanka und Bangladesch den südasiatischen Subkontinent.

Auf Grund der Ausdehnung gibt es sehr unterschiedliche Landschaftsformen: breite Gebirgsketten mit weiten Tälern im Norden und fruchtbare Schwemmlandebenen, durch die Ströme wie der Ganges und der Brahmaputra fließen, je weiter man sich Richtung Süden bewegt. Die trockenste Region Indiens ist die Wüste Thar, die zum Indus-Tiefland gehört.

Auch Flora und Fauna sind regional sehr verschieden. Im Süden findet sich immergrüner Regenwald, im Hochland von Dekan Grasland; die Sunderbans im Westen sind eines der größten Mangrovengebiete der Welt. Im Himalaja unterhalb der Schneegrenze wachsen Nadelholzarten wie Tanne, Zeder und Fichte. In tieferen Lagen herrschen Laubwälder mit Eichen-, Birken-, Kastanien-, Ahorn- und Rhododendronbewuchs vor. Die Tierwelt ist artenreich, jedoch werden die natürlichen Lebensräume durch die schnell wachsende Bevölkerung mehr und mehr beschnitten. Viele Arten wie z.B. das Panzernashorn, der Schneeleopard oder der Bengalische Tiger gelten inzwischen als gefährdet.

Der Staat Indien zeichnet sich durch immense gesellschaftliche Pluralität aus. Nicht zuletzt die gesellschaftliche Vielfalt selbst fungiert als ein wichtiger Stabilisierungsfaktor im Vielvölkerstaat. Im gesamtstaatlichen Rahmen verfügt keine Ethnie über beherrschenden Einfluss. Die Kastengruppen agieren nicht länger statisch, sondern sind durch wirtschaftliche Modernisierung, Urbanisierung, Bildungsrevolution und politische Bemühungen einem starken Veränderungsdruck ausgesetzt worden. Die soziale Lage der Angehörigen gleicher Kasten und Kastengruppen stellt sich inzwischen sehr unterschiedlich dar.

Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse in Indien

  • Ladakh: Im magischen Land der Pässe durch die Hochgebirgswüstenlandschaft von Homestay zu Homestay wandern.
  • Darjeeling, "Queen of the Himalayas": Den Mount Kangchendzönga, den dritthöchsten Berg der Erde, bei Sonnenaufgang im goldenen Licht betrachten.
  • Litera-Tour in Kalkutta: Insider-Führung über den größten Open Air-Büchermarkt der Welt – hier diskutieren Studenten in den zahlreichen Cafés sich die Köpfe heiß.
  • Zu Lande und zu Wasser: Den Periyar-Nationalpark zu Fuß und per Bambusfloß erkunden, auf einem Hausboot durch Keralas Backwaters schippern.
  • Das gemeindebasierte Dorfprojekt im sikkimesischen Dorf Kewzing: Ökologisch und sozial nachhaltiger Tourismus in herzlich familiärer Atmosphäre.
kleine Speisen auf einem Bananenblatt angerichtet
Ein Klostergebäude inmitten des Gebirges
Reisegruppe fährt in einem schmalen Holzboot durch die Natur
Vier einheimische Männer sitzen auf einer Treppe vor einer Tür
Frauen sitzen auf der Straße und verkaufen an einem Stand Gemüse

Indien Wetter & Klima

Das Klima in Indien ist je nach Landesteil unterschiedlich. Grundsätzlich lässt sich das Land in folgende Zonen einteilen: tropisch im Süden, subtropisch in Zentral- und Nordindien sowie gemäßigt bis alpin in den Bergregionen, wo es im Winter auch zu starken Schneefällen kommen kann. In Nordindien schwanken im Jahresverlauf die Temperaturen erheblich. Im Dezember und Januar können die Tagestemperaturen auf 10 bis 15 Grad Celsius sinken, im Sommer werden Spitzenwerte von bis zu 50 Grad erreicht. Im Süden ist es dagegen mit Temperaturen zwischen 25 bis 35 Grad ganzjährig heiß.

Der Südwest- oder Sommermonsun setzt in den meisten Landesteilen im Juni ein und bringt je nach Region bis September oder Oktober starke Niederschläge. Die stärksten Regengüsse gehen an der Westküste, in den Westghats, an den Hängen des Himalayas und im Nordosten nieder. Am trockensten ist es dagegen in der Wüste Thar. Der Nordost- oder Wintermonsun bringt zwischen Oktober und Mai kaum Feuchtigkeit, dafür aber einen oft wolkenlosen Himmel. Lediglich der Südosten erhält in dieser Zeit etwas Regen.

Wann ist die beste Reisezeit für Indien?

Die beste Reisezeit für Indien liegt in den Wintermonaten zwischen Oktober und März. Meiden sollten Sie April und Mai, da sich der Subkontinent in diesen Monaten extrem aufheizt.

An der Westküste Südindiens liegt die beste Reisezeit zwischen Oktober und Mitte Februar, an der südindischen Ostküste zwischen November und April. Den Himalaja und seine Vorgebirge (vor allem im Nordwesten Indiens) sollten Sie im Frühling und Sommer zwischen Mai und September bereisen.

Essen & Trinken in Indien

Die großen klimatischen Unterschiede zwischen Nord- und Südindien schlagen sich auch im Essen nieder. Im kühleren Norden des Landes dient Brot als Nahrungsgrundlage, das Essen ist meist schwer und fettig mit viel Fleisch. Im Süden dagegen bildet die Grundlage Reis, kombiniert mit viel Gemüse und vielen scharfen Gewürzen. In den Ausläufern des Himalajas herrschen tibetische Einflüsse vor. Es gibt beispielsweise Produkte aus Hochlandgerste, in Joghurt geschmorte Fleischgerichte oder gefüllte Teigtaschen, „Momo“ genannt.

Als Fleisch wird meist Lamm oder Geflügel gegessen, da die Kuh als heiliges Tier verehrt und somit nicht geschlachtet wird. Das Schwein gilt, wie bei den Muslimen, als unrein und wird nicht verzehrt. Vegetarier werden in ganz Indien keine Probleme haben. Etwa ein Fünftel der Gesamtbevölkerung ernährt sich vegetarisch.

Das Nationalgetränk ist der Tee, der entweder mit Gewürzen versetzt oder mit Milch und Zucker getrunken wird.

Wichtig zu erwähnen ist, dass in Indien traditionell mit den Händen gegessen wird. Dabei kommt ausschließlich die rechte Hand zum Einsatz, da die linke Hand als Ersatz zum Toilettenpapier benutzt wird und somit unrein ist. Die meisten touristischen Restaurants bieten dem Gast allerdings auch Besteck an.

Praktische Reiseinformationen für Indien

Sicherheit

Das Risiko, dem ausländische Reisende durch Gewaltkriminalität ausgesetzt sind, ist in den touristisch erschlossenen Gebieten Indiens eher gering. Reisende sollten sich dennoch stets von Vorsicht leiten lassen. Situationsangemessenes und kulturbewusstes Verhalten empfiehlt sich vor dem Hintergrund der Berichte über sexuelle Übergriffe vor allem auch für allein reisende Frauen. Auf ein paar Dinge möchten wir Sie hinweisen:

  • Angesichts der terroristischen Gefahren wird landesweit zu besonderer Wachsamkeit geraten, insbesondere beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, bei großen Menschenansammlungen sowie in der Nähe von Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen. Dies gilt insbesondere im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage sowie von Großereignissen.
  • Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in den Landesteil Kaschmir, einschließlich Srinagar, wird abgeraten.
  • Besondere Reisegenehmigungen werden u. a. für Teile von Sikkim, Arunachal Pradesh und für die Lakkadiven (Lakshadweep Islands) benötigt. Die Genehmigungen müssen in Indien vor der Einreise in die genannten Staaten eingeholt werden.
  • Beim Besuch von Märkten, Busplätzen und anderen stark frequentierten Orten sollte man sich vor Taschendieben in Acht nehmen.
  • Zum Schutz auf Ihrer Reise empfiehlt es sich die gängigen Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten und beispielsweise nachts nicht alleine durch menschenleere Gassen zu gehen.
  • Tragen Sie Ihre Wertsachen nah am Körper oder deponieren Sie sie sicher im Hotelsafe.
  • Nehmen Sie eine Fotokopie Ihres Reisepasses und der wichtigsten Dokumente mit. Bei Verlust der Reisedokumente ist es dann leichter, Ersatz zu beschaffen. Bewahren Sie diese Kopien in Ihrem Gepäck, getrennt von den Originalen, auf.

Detaillierte Informationen zur aktuellen Sicherheitslage im Land erfahren Sie unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/indien-node/indiensicherheit/205998 und natürlich auf Nachfrage direkt bei uns.

Sprache und Kultur

Amtssprachen sind Hindi und Englisch, jedoch erkennt die indische Verfassung noch eine Vielzahl weiterer Sprachen wie zum Beispiel Asamiya, Bengalisch, Bodo, Dogri, Gujarati, Kannada, Kashmiri, Konkani, Maithili, Malayalam, Marathi, Meitei, Nepali, Oriya oder Panjabi an. Insgesamt gibt es in Indien mehr als 100 Sprachen und über 500 Dialekte.

Mit Englisch kommt man in Indien recht weit. Viele Inder sprechen auch untereinander Englisch, wenn sie aus verschiedenen Landesteilen kommen. In ländlichen Regionen abseits der Städte und Touristenzentren versteht man Sie nicht unbedingt. Hier spricht die Bevölkerung meist weder Hindi noch Englisch, so dass es auf eine Verständigung mit Händen und Füßen oder über den lokalen Guide hinausläuft.

Visum und Einreise

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Indien ein Visum und einen Reisepass, der nach Ablauf des Visums noch mindestens 6 Monate gültig sein muss.

Wir empfehlen in den meisten Fällen die Beantragung eines elektronischen Touristenvisums (e-Tourist Visa, e-TV). Auf der Homepage https://indianvisaonline.gov.in/e-visa/tvoa.html sind die Bedingungen aufgeführt, unter denen ein e-TV beantragt werden kann. Reisende sind verpflichtet, bei Einreise einen Ausdruck des e-TV mit sich zu führen. Das e-TV wurde zusätzlich zu allen bereits bestehenden Visumskategorien eingeführt. Touristenvisa können weiterhin auch bei der zuständigen indischen Auslandsvertretung beantragt werden.

Einreisebestimmungen für Bürger anderer Nationalitäten auf Anfrage.

Gesundheit

Impfungen

Unter Umständen sind Vorsorgemaßnahmen wie Malariaprophylaxe bzw. Impfungen gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio oder Diphtherie ratsam. Bitte lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt oder einem Tropeninstitut über für Sie eventuell sinnvollen Impfungen/Auffrischungen und Prophylaxe-Maßnahmen beraten.

In Indien ist die Immunschwächekrankheit HIV/AIDS weit verbreitet. Zwar hat sich in den letzten Jahren im Bereich der Neuansteckung viel verbessert, dennoch sollten Sie beispielsweise bei offenen Wunden die normalen Schutzmaßnahmen ergreifen.

Reiseapotheke

Eine kleine, wirkungsvolle Reiseapotheke mit Mitteln gegen Magenverstimmungen, Durchfall, Sonnenbrand sowie ein Mückenschutzmittel und Pflaster sollten in jedem Fall dabei sein.

Sonnenschutz

Achten Sie auf ausreichend Sonnenschutz und nehmen Sie genügend Sonnencremes (je nach Empfindlichkeit mind. Schutzfaktor 30) von zu Hause mit!

Für detaillierte Informationen besuchen Sie bitte die Seite des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de) oder wenden sich an Ihren Tropenmediziner.

Währung

Die Landeswährung ist die Indische Rupie (1 Rupie = 100 Paise). Nehmen Sie am besten einen kleinen Betrag in Reiseschecks in US-Dollar oder Euro mit, da das bargeldlose Zahlen noch nicht überall Einzug gehalten hat. Bargeld sollten Sie nur für den Notfall mitführen, etwa für den Fall, dass es an einem Ort gar keine Umtauschmöglichkeit gibt. Touristen sind angewiesen, Bargeld oder Reiseschecks nur bei Banken und autorisierten Wechselstuben umzutauschen. Heben Sie die Wechselbelege auf, dann ist beim Verlassen des Landes ein Rücktausch in Dollar oder Euro möglich.

In Indien finden Sie in Städten und größeren Ortschaften Geldautomaten (ATM), an denen Sie Bargeld mit der Kreditkarte bekommen. In ländlichen Gebieten Indiens ist die Versorgung mit Geldautomaten nicht gewährleistet. Beachten Sie, dass die meisten Banken eine Gebühr für Barabhebungen in Indien erheben.

Stromspannung

Die Stromversorgung in Indien ist mit 220 bis 240 Volt und 50 Hz in etwa identisch mit der deutschen. Die indischen Steckdosen haben drei dicke Stifte, von denen einer die Erdung darstellt. Hotels und gemietete Zimmer verfügen allerdings oft über universale Steckdosen, in die auch europäische oder amerikanische Stecker passen; Schutzkontaktstecker haben dann allerdings keinen Erdungskontakt. Es gibt relativ häufig Stromausfälle, daher empfiehlt es sich, eine kleine Taschenlampe mitzunehmen. Laptops oder andere empfindliche elektronische Geräte sollten nicht direkt am Netz betrieben werden, da bei Stromausfällen Spannungsspitzen auftreten können, die elektronische Geräte beschädigen könnten.


Diese Reiseziele könnten Sie auch interessieren

Kontakt

+49 (0)231 589792-0 info@reisenmitsinnen.de