Einheimische Frauen laufen bei Sonnenuntergang mit Wannen auf dem Kopf eine Straße entlang

Angola-Reisen

Unentdeckte Welten

Wegen der turbulenten Vergangenheit konnte der Tourismus sich hier lange nicht entfalten. Diese Zeiten sind nun vorbei, das Land hat sich geöffnet – zum Glück für abenteuerlustige Reisende! Eine vielfältige und spektakuläre Landschaft sowie eine große Artenvielfalt warten auf Reisende in diesem noch so unberührten Land. Doch nicht nur Naturbegeisterte kommen bei einer Angola-Reise voll auf ihre Kosten; auch kulturell und historisch haben insbesondere die Städte einiges zu bieten.


Unsere Angola-Reisen


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Wer hat eigentlich gesagt, dass das Leben kein Wunschkonzert sei?

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Boote am Strand eines Fischerortes in Angola

Land & Leute

Angola kann noch als wahrer Reise-Geheimtipp bezeichnet werden. Touristisch ist das südwestafrikanische Land noch nicht so erschlossen wie andere Destinationen Afrikas. Grund dafür ist dessen unruhige Vergangenheit. 25 Jahre lang war Angola geprägt von Bürgerkrieg. Seit 2002 stabilisiert sich die innenpolitische Lage des Landes, und es zeigen sich Erfolge in der Überwindung dieser Zeit.

Wirtschaftlich ist das an natürlichen Ressourcen reiche Angola bisher vor allem von seinen Erdölvorkommen abhängig. Der Tourismus könnte als nachhaltigerer Wirtschaftssektor eine große Rolle spielen. Nicht nur Arbeitsplätze werden geschaffen, auch werden aufgrund der hohen Nachfrage an Natur- und Safarireisen die Nationalparks, in denen während des Bürgerkrieges viele Tierarten fast oder gänzlich ausstarben, wieder mit neuem Leben gefüllt. So wurden beispielsweise Elefanten aus Botswana und Südafrika nach Angola umgesiedelt. Die Natur ist ursprünglich und traumhaft schön. Aber auch die Hauptstadt Luanda ist sehenswert. Strände und Küstengebiete mit ihren herrlichen Bademöglichkeiten und exotischen Fischen sowie unberührte Savannen machen aus dem Land eine perfekte Urlaubs- und Entdeckungsdestination.

Neben der spektakulären Landschaft und erstaunlichen Tierwelt finden sich auch interessante kulturelle Traditionen. Aufgrund des noch nicht ausgebrochenen Massentourismus‘ kann man die landestypische Kultur besonders nah und authentisch erleben. Die Kultur des Landes setzt sich aus den vielen verschiedenen Traditionen und Riten der unterschiedlichen Völker zusammen. Wie in vielen Ländern der Region sind in Angola hauptsächlich Bantu-Völker heimisch, über fünfzig ethnische Gruppen leben hier. Die größte ist die der Ovimbundu.

Aufgrund der Kolonialgeschichte sind viele portugiesische Einflüsse spürbar. Besonders in Luanda findet man noch entsprechende Bauten, wie zum Beispiel die Festung Sao Miguel. Auch Musik und Tanz spielen in der angolanischen Kultur eine große Rolle. Luanda, aber auch Lubango und einige Küstenstädte bieten eine große Kunstszene mit Musik und Theater.

Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse in Angola

  • Ein wahrer Geheimtipp: Der Tourismus steckt nach dem 25 Jahre andauernden Bürgerkrieg in Angola noch in den Kinderschuhen. So nah wie hier, kommt man landestypischen Kulturen sonst kaum noch in Afrika. Dazu kommt eine vielfältige und artenreiche Natur, die beeindruckt – "so schön wie Namibia, nur noch völlig unberührt".
  • Kissama-Nationalpark: Um einen Eindruck von der Vielfalt Angolas zu bekommen, sollte man dem unweit von Luanda gelegenen Nationalpark einen Besuch abstatten. Zahlreiche Tiere wie Giraffen, Elefanten, Büffel, Nashörner und Krokodile leben hier in freier Wildbahn und auch die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Grassland wechselt sich ab mit Mangrovenwäldern, Baumsavannen und Küstenregion.
  • Kalandula-Wasserfälle: Sie zählen zu den höchsten Wasserfällen Afrikas und sind ein wahres Naturspektakel. Über 100 Meter stürzen die Wassermaßen in die Tiefe. Besonders reizvoll ist das Schauspiel kurz nach der Regenzeit.
  • Vulkanbesteigung am Tundavala: Der bereits erloschene Vulkan direkt am Atlantik, ist mit seinen 1.600 Metern zwar nicht ganz ohne Anstrengungen zu besteigen, doch man wird belohnt mit einem sagenhaften Panoramaausblick auf das Meer und die Küste.
  • Pedras Negras: Die schwarzen Felsen von Pungo Andongo sind schon aus weiter Entfernung in der umgebenden Savannenlandschaft sichtbar. Um die spektakulären Felsformationen, die aus Eruptiv-Gestein entstanden und durch Erosion geformt wurden, ranken sich viele Stammeslegenden.
Landschaftsaufnahme bei den Schwarzen Felsen in Angola
Blick von oben auf die Kalandula Wasserfälle in Angola
Aussicht auf die Dächer der Stadt Luanda in Angola
Wanderer vor einer Felswand in der Namib Wüste
Safarifahrzeug vor schwarzen Felsen in Angola

Angola Wetter & Klima

Das Klima in Angola variiert zwischen den verschiedenen Regionen. Es gibt drei unterschiedliche Klimazonen im Land. An den Küsten und im nördlichen Teil Angolas ist es meist tropisch heiß. Die Temperaturen liegen bei 25 bis 30 Grad Celsius und sinken auch in der Nacht nicht sonderlich ab. Regenzeit herrscht zwischen November und März, zu dieser Zeit ist es besonders heiß. Der kühle Benguelastrom sorgt häufig für Nebel.

Im Hochland und Süden sind die Temperaturen etwas angenehmer. Die Regenzeit findet hier gleichzeitig wie im Norden, also im afrikanischen Sommer statt, doch mit geringeren Niederschlägen als im Norden. Das Thermometer steigt tagsüber auf gute 25 Grad. Nachts kühlt es jedoch enorm ab. Temperaturen unter 10 Grad Celsius sind keine Seltenheit. Juli und August bilden mit durchschnittlich 19 Grad die kühlsten Monate.

Die dritte Klimazone beschränkt sich auf den Südosten des Landes. Hier herrscht ein Wüstenklima. Tagsüber ist es meist trocken und heiß, während abends die Luft deutlich spürbar abkühlt. Auch während der Regenzeit fallen nur gelegentlich Niederschläge.

Wann ist die beste Reisezeit für Angola?

Die beste Reisezeit für Angola lässt sich aufgrund der verschiedenen Klimazonen nicht pauschal bestimmen. Generell ist der europäische Sommer die angenehmste Reisezeit, also die trockenen und kühlen Monate zwischen Juni und September. Bei einer Reise in und um Luanda herum eignen sich hingegen die Monate September bis Januar. Während dieser Zeit liegen die Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad und es gibt nur wenig Niederschlag.

Essen & Trinken in Angola

Es ist durchaus empfehlenswert, als Tourist die traditionelle Küche Angolas zu probieren. Das Hauptnahrungsmittel der Angolaner ist Mais. Aus ihm wird zum Beispiel Brei gekocht, der "Funje" genannt wird. Häufig wird dieser zusammen mit Bohnen oder anderem Gemüse serviert. Ein weiteres traditionelles Gericht ist Chicken Muamba, ein Hühnchengericht, das mit viel Knoblauch zubereitet wird. Angola liegt am Meer und somit gehört auch Fisch zu den Grundnahrungsmitteln. Hierbei zeigt sich auch der portugiesische Einfluss. Einige Restaurants servieren verschiedene Varianten des portugiesischen Nationalgerichtes Bacalhau, Stockfisch.

Neben traditionellem Essen können Sie auch Angolas versuchen. Dies ist ein Erfrischungsgetränk aus gegorenem Mais. Oder Sie probieren den landestypischen Palmwein, der bei den Einheimischen sehr beliebt ist. Das Hauptexportprodukt des Landes ist Kaffee – auch den sollten Sie bei Ihrer Reise kosten.

Praktische Reiseinformationen für Angola

Sicherheit

Angola erholt sich zurzeit vom Bürgerkrieg und erlebt einen wirtschaftlichen Wiederaufbau. In den meisten Teilen Angolas kann die Lage als stabil bezeichnet werden. Dennoch möchten wir Sie auf ein paar Dinge hinweisen:

  • Zum Schutz auf Ihrer Reise empfiehlt es sich, die gängigen Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten und beispielsweise nachts nicht alleine durch menschenleere Gassen zu gehen.
  • Tragen Sie keinen wertvollen Schmuck all zu offen zur Schau.
  • Vermeiden Sie es auf offener Straße mit Ihrem Mobiltelefon zu telefonieren, da es bei Diebstählen häufig auf diese abgesehen wird.  
  • Tragen Sie Ihre Wertsachen nah am Körper oder deponieren Sie sie sicher im Hotelsafe.
  • Beim Besuch von Märkten, Busplätzen und anderen stark frequentierten Orten sollte man sich vor Taschendieben in Acht nehmen.
  • Nehmen Sie eine Fotokopie Ihres Reisepasses, der Flugtickets und der wichtigsten Dokumente mit. Bei Verlust der Reisedokumente ist es dann leichter, Ersatz zu beschaffen. Bewahren Sie diese Kopien in Ihrem Gepäck, getrennt von den Originalen, auf.

Detaillierte Informationen zur aktuellen Sicherheitslage im Land erfahren Sie unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/angola-node/angolasicherheit/208118 und natürlich auf Nachfrage direkt bei uns.

Sprache und Kultur

Etwa 30 Prozent der Angolaner haben Portugiesisch als Muttersprache gelernt und somit gilt Portugiesisch auch als Amtssprache im Land. Gerade in der Hauptstadt Luanda werden Sie die Sprache häufig zu hören bekommen.

Ein Großteil der Einwohner Angolas sprechen Umbundu. Diese Sprache wird von der ethnischen Gruppe Ovimbundu gesprochen. Weitere gängige Sprachen sind Chilunga, Lingala, Ngangela, Oshivambo oder Chokwe. Insgesamt werden in Angola rund 41 verschiedene Sprachen gesprochen. Im Umgang mit Touristen und anderen internationalen Gästen wird in touristischen Gebieten auch Englisch gesprochen.

Probieren Sie, ein paar grundlegende portugiesische Wörter zu lernen, um sich verständlich zu machen. So können Sie überall Ihr Essen bestellen und beispielsweise nach der Toilette fragen.

Visum und Einreise

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Angola einen Reisepass, der über die Reise hinaus noch 6 Monate gültig ist, und ein Visum (zzt. 189 Euro). Das Visum muss vor der Einreise persönlich bei einer der angolanischen Auslandsvertretungen wie der Botschaft der Republik Angola in Berlin beantragt werden.

Dem Antrag sind Impfnachweise gegen Gelbfieber, Hepatitis A und B beizufügen.

Seit April 2018 können Touristenvisa auch elektronisch über das SME-Portal beantragt werden. Nach Absendung des Antrags soll der Antragsteller innerhalb von 72 Stunden eine Vorabgenehmigung („pre-autorização“) erhalten. Diese Vorabgenehmigung muss dann bei der Einreise gemeinsam mit den auf der Webseite der angolanischen Botschaft in Berlin aufgelisteten Antragsunterlagen vorgelegt werden. Die Bearbeitung von Online-Anträgen erfolgt in der Regel innerhalb einer Woche.

Reisenden wird empfohlen, sich frühzeitig mit der zuständigen angolanischen Auslandsvertretung in Verbindung zu setzen, um sicher zu stellen, dass diese Neuerungen im konkreten Fall bereits greifen.

Bitte beachten Sie dazu auch die aktuellen Informationen des Auswärtigen Amts unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/angola-node/angolasicherheit/208118.

Die Einreisebedingungen für weitere Nationalitäten teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit. Bitte beachten Sie, dass jeder Reisende grundsätzlich für die Einhaltung der Einreisebestimmungen selbst verantwortlich ist.

Gesundheit

Impfungen

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und gegebenenfalls Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Angola ist gemäß WHO Gelbfieber-Endemiegebiet, siehe www.who.int. Eine Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisende einschließlich Kinder ab dem 9. Lebensmonat vorgeschrieben. Das Impfzertifikat erhält bei Erstimpfung am 10. Tag nach der Impfung seine Gültigkeit. Eine einmalige Impfung wird im internationalen Reiseverkehr als lebenslanger Schutz anerkannt.

Für die Beantragung eines Touristenvisums ist zusätzlich der schriftliche Nachweis über eine erfolgte Hepatitis A- und B-Impfung vorzulegen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de. Bitte lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt über eventuell sinnvolle Impfungen/Auffrischungen beraten.

Im Angola besteht ganzjährig ein hohes Malaria Risiko, auch in den Städten. Die Einnahme einer Malariaprophylaxe ist daher sinnvoll. Zur Auswahl des passenden verschreibungspflichtigen Medikaments ist ein Gespräch mit dem Hausarzt oder dem nächst gelegenen Tropeninstitut ratsam. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, helle körperbedeckende Kleidung zu tragen, ganztägig Insektenschutzmittel auf freie Körperstellen aufzutragen und unter Moskitonetzen zu schlafen, um sich vor Mückenstichen zu schützen. Diese Vorkehrung ist auch die einzige Möglichkeit, sich vor Dengue-Fieber zu schützen.

In Angola ist die Immunschwäche HIV/AIDS weit verbreitet. Zwar hat sich in den letzten Jahren im Bereich der Neuansteckung einiges getan, dennoch sollte man beispielsweise bei offenen Wunden die üblichen Schutzmaßnahmen ergreifen.

Reiseapotheke

Da die Möglichkeiten vor Ort sehr beschränkt sind, sollten Medikamente in ausreichender Menge mitgenommen werden (z.B. Magen-Darm-Präparate). Einzig in Luanda gibt es einige gut ausgestattete Privatkliniken und auch qualifizierte Ärzte.

Wir empfehlen in jedem Fall den Abschluss einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung mit garantiertem Krankenrücktransport (Ambulanzflug, z.B. über den ADAC).

Sonnenschutz

Die Sonneneinstrahlung ist in Angola sehr intensiv. Vor allem an den ersten Reisetagen sollte auf ausreichend Schutz geachtet werden. Nehmen Sie daher genügend Sonnencreme (mindestens Schutzfaktor 30) und eine Kopfbedeckung von zu Hause mit.

Für detaillierte Informationen besuchen Sie bitte die Seite des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de) oder wenden sich an Ihren Tropenmediziner.

Währung

Die Landeswährung in Angola ist der Kwanza (AOA). Der Wechselkurs zum Euro beträgt aktuell etwa 1 Euro = 357,12 AOA (Stand: April 2019). Den tagesaktuellen Wechselkurs finden Sie unter www.oanda.com/lang/de/currency/converter.

Idealerweise sollten Sie eine Kreditkarte mitnehmen, da das Geldabheben am Automaten mit der Maestro-Karte nur in seltenen Fällen möglich ist. Mit einer Kreditkarte können Sie an nahezu allen Geldautomaten problemlos abheben, in größeren Hotels, bei Tourenveranstaltern sowie einigen Geschäften in den großen Städten bezahlen und sind im Schadensfall versichert. VISA und Master Card sind die üblicherweise anerkannten Kreditkarten.

In ländlichen Regionen ist die Zahlung mit Kreditkarte häufig nicht möglich. Daher empfiehlt sich die Mitnahme von Bargeld, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.

Stromspannung

Die Stromspannung in Angola beträgt 220 Volt. Ein Adapter ist nicht notwendig. Im Land kann es gegebenenfalls zu Stromausfällen kommen, eine kleine Taschenlampe ist daher für die Abende sinnvoll.


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