Frau melkt ein Yak

Mongolei-Reisen

Mit Pferden, Kamelen und Yaks durch weite Steppen und die Wüste Gobi

Bereisen Sie die Weite der Mongolei zu Fuß und auf dem Rücken von Pferden und Kamelen. Bei einer Jurten-Übernachtung lernen Sie das Nomaden-Leben am eigenen Leib kennen. Ein Besuch in der kältesten Hauptstadt der Welt lohnt ebenso wie ein Ausflug in die Wüste Gobi. Die Mongolei ist viermal so groß wie Deutschland und doch leben hier nicht viel mehr Menschen als in Hamburg. Auf einer Mongolei-Reise gibt es also Einiges zu entdecken!


Unsere Mongolei-Reisen


Maßgeschneidert & individuell

Wer hat eigentlich gesagt, dass das Leben kein Wunschkonzert sei?

 Sie wollen die Kapverden zu Fuß erleben oder den Kilimanjaro beisteigen, an allen Reisfeldern Vietnams entlang radeln und in Uganda die Gorillas bestaunen? Bei einer nur für Sie gestalteten Reise bringen Sie Ihre Vorstellungen und Reisewünsche mit in die Reiseplanung ein und sind mit Ihrem persönlichen lokalen Guide, Ihrem Driver-Guide oder per Mietwagen unterwegs.

Wie beim Schneider stecken wir die Nadeln ab, Sie brauchen nur noch hinein zu schlüpfen in Ihr maßgeschneidertes Reiseerlebnis. Sagen Sie uns, wann es losgehen soll und wohin. Alles andere ist in besten Händen.

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Aus der REISEN MIT SINNEN-Welt

Überwältigt hat mich die Schönheit der Natur, diese Weite, diese Stille, diese Luft, ich konnte mich manchmal kaum satt sehen. Neben den Wanderungen oder Ausritten (wirklich auch für Anfänger geeignet) wurde uns auch die weltliche und spirituelle Kultur nahegebracht.

– Carola H., Reisegast

Die Mongolei verursacht in mir ein Gefühl der Freude und Entspanntheit. Bei einem Spaziergang durch die Weite stößt der Blick kaum auf Hindernisse – mal ein grüner Hügel, mal eine vorbeistürmende Pferdeherde oder ein mitten im Nirgendwo aufragender Hirschstein. Natur pur ohne Stress oder Lärm.

– Marion Heider, Reisegestalterin

Besonderen Eindruck hinterlassen die Besuche bei Nomaden. Man kann sich solch eine Lebensweise in unserer Welt kaum noch vorstellen und doch ist es für die Menschen hier selbstverständlich mit und in der Natur zu leben und dem Rhythmus ihrer Herden zu folgen. Und ihre Gastfreundschaft ist kaum zu übertreffen!

– Reisegast


Portrait einer lachenden Nomadin

Land & Leute

Wahrlich nur wenige Reisende im Jahr zieht es in die Mongolei. Abseits der bekannten touristischen Wege Asiens stellt sie bis heute ein großes Geheimnis dar, aber auch ein eindrucksvolles Kleinod. Die Mongolei ist ein mystisches Steppenland, dem es an Vielfalt und landschaftlicher Schönheit nicht mangelt. Weite Ebenen wechseln sich immer wieder mit beeindruckenden Höhen ab. Die Bewohner leben bis heute ausgesprochen traditionell. Viele von ihnen bestreiten ihr Leben noch immer als Nomaden und ziehen mit Familie und Tieren durchs Land.

Der Besitz der meisten Einwohner der Mongolei beschränkt sich auf das Wesentliche. Nur wenige haben mehr, als sie zum Leben benötigen. Dabei könnte die Mongolei ebenso reich sein wie Dubai. Rechnerisch wäre damit jeder Einwohner des Landes Millionär. Grund sind die gigantischen Bodenschätze, die bis heute im Verborgenen schlummern. Unvergesslich und ein Erlebnis der ganz besonderen Art ist der Besuch eines traditionellen mongolischen Marktes. Typische Gewürze, aber auch Mehl, Obst und Gemüse werden meist von den Frauen der Familien angeboten.

Kontraste gibt es in der Mongolei viele, doch nur die Wenigsten haben ausschließlich mit der Landschaft zu tun. Seit Jahren zeichnet sich in dem Land ein deutliches Bild zwischen Armut und Reichtum. Während die Einheimischen meist nur das Nötigste zum Leben haben, zeigt sich immer wieder auch grenzenloser Reichtum. In den letzten Jahren setzte sich in der Mongolei ein auffälliger Bauboom durch. Insbesondere in den Städten begannen einzelne Investoren mit der Errichtung von neuen Gebäuden und realisierten Bauvorhaben, die so untypisch für das Steppenland sind. Doch abseits dieser Bereiche zeigt sich die Mongolei noch heute so geheimnisvoll wie eh und je. Dabei sind es vor allem die Menschen selbst, die ihre Traditionen am Leben erhalten.

Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse in der Mongolei

  • Jurtenleben: Wohnen in Jurten, wie es einst schon Dschingis Khan mit seinen Reiterhorden tat. Erleben Sie diese besondere Art der Unterkunft in den filzbedeckten Rundzelten.
  • Nomadenleben: Besuchen Sie die Nomaden des Landes. Ob Pferde, Yaks, Ziegen, Schafe oder Kamele – jedes Tier braucht eine andere Form der Pflege, die Sie hier beobachten können.
  • Karakorum: Ehemalige Hauptstadt, wichtigster buddhistischer Tempel des Landes und ein abendliches Konzert mit Obertongesang und Pferdekopfgeige. Alles hier ist einzigartig.
  • Acht Seen: Wanderung mit Pferden oder Yaks als Packtiere zwischen den leuchtendblauen Bergseen. Zwischendurch das Zelt aufschlagen, weil es hier keine Hotels oder Jurten gibt. Natur pur!
  • Wüste Gobi: Schaukeln Sie auf einem Kamelrücken durch die endlos scheinende Ebene des Wüstenmeeres – aber Vorsicht, nicht seekrank werden!
Kamele transportieren Waren und werden von zwei Reitern geführt
kleiner Junge reitet auf einem Pferd über eine Wiese
Murmeltier steht in blauen Tüchern und schaut sich um
Zwei Touristinnen reiten auf einem Yak an einem Fels vorbei
Portrait einer Ziege mit langer Mähne

Mongolei Wetter & Klima

Die Mongolei ist geprägt von trockenem, kontinentalem Klima. Der mongolische Winter stellt sich sehr lang und schneearm dar. Der Sommer dagegen ist kurz und warm und teilweise heiß (vorrangig in der Gobi). Ulaanbaatar gilt, mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von minus 2 Grad Celsius und Tiefsttemperaturen bis zu minus 47 Grad, als die kälteste Hauptstadt der Welt.

In der Wüste Gobi kann es im Sommer bis zu 40 Grad heiß werden. Doch Vorsicht: Die Temperaturschwankungen sind extrem. Der Unterschied von Tages- zu Nachttemperatur kann leicht 20 Grad Celsius betragen. Gerade für die Nächte im traditionellen Ger sollten Sie daher auch wärmere Kleidung mitbringen. Bis in den Juni hinein können Nachtfröste auftreten! Besonders im Frühjahr weht häufig eine “steife Brise”.

Die wenigen Niederschläge fallen fast ausschließlich im Sommer, doch auch dann dürfen Sie mit vielen Sonnentagen rechnen.

Wann ist die beste Reisezeit für die Mongolei?

Die beste Reisezeit für die Mongolei liegt zwischen Ende Mai und Anfang September. Ab Juni bis August liegen die Durchschnittstemperaturen in der Hauptstadt bei 20 Grad Celsius.

Essen & Trinken in der Mongolei

Chinesische und russische Kochkünste nahmen trotz der Lage der Mongolei zwischen den beiden Großmächten nur wenig Einfluss. Die traditionelle mongolische Küche basiert auf Fleisch und Milchprodukten. Das Nationalgericht sind die mit Hammelhack gefüllten Teigtaschen. Das Fleisch (hauptsächlich Schaf) wird immer gekocht, nie gebraten. Sowohl Wild als auch Fisch findet man äußerst selten auf der Speisekarte. Zu Suppen isst man Brot oder eine Art Hefekloß (Mantuu).

Zunehmend verbreitet gibt es Kartoffeln und Gemüse, so dass auch Vegetarier in die Mongolei reisen können. In den städtischen Restaurants findet man auch eine Auswahl an Rohkostsalaten und oft Kartoffelsalat. Obst ist dagegen recht selten.

Neben gesalzenem Milchtee kann man in den Städten auch Kaffee, Schwarztee, Bier oder Limonade erhalten. Nationalgetränk ist der Airag, vergorene Stutenmilch, die bei einem Besuch bei nomadischen Pferdezüchtern immer gereicht wird. Als Verdauungsförderer nach dem Essen dient häufig Wodka. Trinken Sie nie Leitungswasser, sondern benutzen Sie nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

Praktische Reiseinformationen für die Mongolei

Sicherheit

Die Mongolei gilt seit vielen Jahren als politisch stabil und als ein sehr sicheres Reiseland. Es gibt weder Religionskonflikte noch Grenzunruhen mit den Nachbarländern. Die Kriminalität ist gering. Die größte Gefahr besteht durch Unfälle auf den schlechten Straßen und Pisten. Dennoch möchten wir Sie auf ein paar Dinge hinweisen:

  • Zum Schutz auf Ihrer Reise empfiehlt es sich, die gängigen Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten und beispielsweise nachts in Ulaanbaatar nicht alleine durch menschenleere Gassen zu gehen.
  • Nehmen Sie eine Fotokopie Ihres Reisepasses und der wichtigsten Dokumente mit. Bei Verlust der Reisedokumente ist es dann leichter, Ersatz zu beschaffen. Bewahren Sie diese Kopien in Ihrem Gepäck, getrennt von den Originalen, auf.

Detaillierte Informationen zur aktuellen Sicherheitslage im Land erfahren Sie unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/mongolei-node/mongoleisicherheit/222842 und natürlich auf Nachfrage direkt bei uns.

Sprache und Kultur

Amtssprache ist das Chalch-Mongolisch, das von mehr als 70 Prozent der Bevölkerung gesprochen wird. Die Verständigung mit jüngeren Leuten klappt auch teilweise auf Englisch, da diese Sprache heute in den Schulen unterrichtet wird. Die ältere Bevölkerung versteht meist noch etwas Russisch. Offizielle Schrift ist das kyrillische Alphabet, obwohl es Bestrebungen gibt, die alte mongolische Schrift wieder einzuführen. Bis heute ist die klassische Schrift ein Pflichtfach in der Schule, um den Erhalt sicherzustellen.

Über 90 Prozent der Bevölkerung sind katholisch.

Visum und Einreise

Deutsche benötigen für die Einreise in die Mongolei für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen kein Visum mehr. Für die Einreise benötigen sie lediglich einen gültigen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Reise noch mindestens sechs Monate gültig ist.

Seit dem 01.01.2016 benötigen Schweizer und Österreicher für die Einreise in die Mongolei ein Visum. Für die Beantragung des Visums brauchen sie einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass und ein aktuelles Passfoto. Ein Visum für bis zu 30 Tage bei einmaliger Einreise kostet 60 Euro / 90 CHF. Die Beantragung läuft über die Botschaft der Mongolei in Wien bzw. Genf. Eine Beantragung ist frühestens 90 Tage vor Einreise möglich.

Gesundheit

Impfungen

Es sind für die Mongolei keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird von den Tropeninstituten eine Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Hepatitis A. Bitte konsultieren Sie Ihren Hausarzt oder einen Tropenarzt.

Vorsicht bei nicht abgefülltem Wasser, Salaten und Gemüse! Lassen Sie sich von Ihrem Reiseleiter beraten, welche Nahrungsmittel Sie unbedenklich verzehren können. Gegen Durchfall sollten Sie ein Medikament mitbringen, um sich nicht auf diese höchst lästige Art die Reise zu verderben.

Reiseapotheke

Eine kleine, wirkungsvolle Reiseapotheke mit Mitteln gegen Magenverstimmungen, Durchfall, Sonnenbrand sowie ein Mückenschutzmittel und Pflaster sollten in jedem Fall dabei sein.

Sonnenschutz

Je nachdem wann und wo Sie sich im Land aufhalten, kann die Sonne sehr intensiv sein. Achten Sie daher auf ausreichend Sonnenschutz.

Für detaillierte Informationen besuchen Sie bitte die Seite des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de) oder wenden sich an Ihren Tropenmediziner.

Währung

Landeswährung ist der Tugrik. Bitte tauschen Sie aber nicht zu viele Euro in Tugrik, da Sie diese Währung nicht (oder nur mit großen Verlusten) zurücktauschen können. Für Essen, Souvenirs und Getränke bzw. Trinkgeld sollten Sie stets kleine Tugrik-Noten parat haben. Die Lebenshaltungskosten sind nicht sehr hoch, so kostet eine 1,5 Liter Flasche Mineralwasser etwa 30 Cent, ein Bier etwa 2 Euro. Trinkgelder sind in der Mongolei üblich und werden erwartet.

Teilweise kann auch mit kleinen US-Dollarnoten direkt bezahlt werden. Desalb empfiehlt es sich, Euro oder US-Dollar in bar mitzunehmen. Travellerschecks und Kreditkarten sind außerhalb der Hauptstadt nicht nutzbar. Es kann aber dennoch sinnvoll sein, Kreditkarten zur Sicherheit mitzunehmen.

Stromspannung

Die Stromspannung beträgt wie in Deutschland 220 Volt/ 50 Hertz. Die Steckdosen sind in fast allen Fällen mit in Deutschland üblichen Steckern zu gebrauchen. Stromausfälle sind in den letzten Jahren seltener geworden.

Nicht alle Jurtencamps sind 24 Stunden mit Strom versorgt. Oft wird bei Einbruch der Dunkelheit ein Generator zur Stromerzeugung angestellt, dieser läuft dann für einige Stunden.


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Kontakt

+49 (0)231 589792-0 info@reisenmitsinnen.de

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