Eine kleine Gruppe von Touristen steht vor traditionellen Holzhäusern, am Ufer eines kleinen Bachlaufs

Baltikum-Reisen

Einmaliger Dreiklang am Rande Europas

Mit weiten Ostseestränden und malerischen Altstädten empfangen die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen ihre Besucher. Die russischen und europäischen Einflüsse spiegeln sich bis heute in der Sprache, Kultur und Kulinarik der drei Länder wider. Mit etwas Glück finden Sie auf Ihrer Baltikum-Reise am Strand den hier verehrten sattgelben Bernstein!


Unsere Baltikum-Reisen


Maßgeschneidert & individuell

Wer hat eigentlich gesagt, dass das Leben kein Wunschkonzert sei?

 Sie wollen die Kapverden zu Fuß erleben oder den Kilimanjaro beisteigen, an allen Reisfeldern Vietnams entlang radeln und in Uganda die Gorillas bestaunen? Bei einer nur für Sie gestalteten Reise bringen Sie Ihre Vorstellungen und Reisewünsche mit in die Reiseplanung ein und sind mit Ihrem persönlichen lokalen Guide, Ihrem Driver-Guide oder per Mietwagen unterwegs.

Wie beim Schneider stecken wir die Nadeln ab, Sie brauchen nur noch hinein zu schlüpfen in Ihr maßgeschneidertes Reiseerlebnis. Sagen Sie uns, wann es losgehen soll und wohin. Alles andere ist in besten Händen.

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Aus der REISEN MIT SINNEN-Welt

Was mir vom Baltikum besonders in Erinnerung geblieben ist: der Blick vom Aussichtspunkt auf die Dächer Tallinns, der Nachtisch mit Preiselbeeren und Schwarzbrot in Riga, das Büchercafé Mint Vinetu in Vilnius und natürlich die wunderschönen Ostseestrände.

– Hanna Schönberg, Reiseberaterin

Mein Naturhighlight ist die Kurische Nehrung in Litauen! Das ist eine lange Halbinsel, die parallel zum Festland verläuft. Wenn man die Insel mit der Fähre erreicht erwartet einen ein unglaublich natürlicher und unberührte Nationalpark.

– Verena Bökenkamp, Reiseberaterin

Wären wir auf eigene Faust gereist, wäre uns vieles entgangen, für das die kompetente und sehr persönliche Art unserer Reiseleiterin den Blick geöffnet hat. Hätten wir freiwillig länger vor den Denkmälern und Statuen verweilt? Hätten wir uns so ausführlich mit bildender Kunst, Musik und Literatur der Länder befasst? Vermutlich nicht.

– Reisegast


Historische Häuserfassaden in Riga

Land & Leute

Im Baltikum ist definitiv nicht alles Gold, was glänzt, aber auch der sattgelbe Bernstein, der hier an den östlichen Gestaden der Ostsee häufig zu finden ist, regt seit Jahrtausenden die Phantasie von Bevölkerung und Reisenden an. Vom sogenannten samländischen Gold leitet sich sogar der Name der Region ab. Denn die Ostsee, die auf Latein mare balticum heißt, wurde ihrerseits benannt nach der in der Antike sagenumwobenen Bernsteininsel Balcia oder Baltia.

Neben dem versteinerten Harz faszinieren auch die reizvollen Landschaften mit zahlreichen Nationalparks, der Kurischen Nehrung und der Haffküste heutige und frühere Baltikum-Urlauber. Zu den bekanntesten Besuchern der Vergangenheit zählen der Schriftsteller Thomas Mann sowie die Maler Max Pechstein und Karl Schmidt-Rotluff, die sich von den baltischen Landschaften inspirieren ließen. Zudem besticht das Baltikum Reisende mit malerischen Altstädten mit verwinkelten Gassen sowie Schlössern und Burgen aus der Zeit der Ordensritter. In der barocken Pracht und beschwingten Jugendstilarchitektur der drei zum UNESCO-Welterbe zählenden Hauptstädte Vilnius, Riga und Tallin blitzt dann auch mal echtes (Blatt-)Gold.

Das Baltikum prägt eine durch Dünen und Moränen gekennzeichnete Ödlandschaft mit nur geringen Höhenerhebungen. 318 Meter reichen aus, den estnischen Suur Munamägi zur höchsten Erhebung der Region zu machen. Außerhalb der Städte sind die drei baltischen Länder nur dünn besiedelt. Dafür vereinen sie insgesamt 14 Nationalparks, die Natururlaubern viel Abwechslung bieten.

Das im Laufe der Jahrhunderte vielumkämpfte Gebiet gehörte bis zur Unabhängigkeit 1990 zur Sowjetunion. Auch die Bezeichnung Baltikum für die drei Ostseeanrainer reicht historisch noch gar nicht so weit zurück. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs setzte sie sich als Name für das hiesige deutsche Okkupationsgebiet durch und leitete sich von einer ursprünglich im Bereich des heutigen Estland und Lettland ansässigen deutschsprachigen Minderheit ab: den im späten 12. Jahrhundert eingewanderten Baltendeutschen.

Wasserburg Trakai aus der Vogelperspektive
Eine Reisegruppe ist am Strand der aufgewühlten Ostseeküste mit zwei Bernsteinfängern unterwegs
Kuldiga Wasserfall aus der Vogelperspektive
Aufbruch eines Wildgansschwarms in Strandnähe
Ein Reisender schaut von einer Holzplattform aus über die Dünen der Kurischen Nehrung

Baltikum Wetter & Klima

In den Sommermonaten Juni, Juli und August liegen die Durchschnittstemperaturen im Baltikum bei knapp über 20 Grad Celsius. Frühling und Herbst fallen relativ mild aus. Mit Temperaturen bis minus 20 Grad im Winter hingegen hält man sich zu dieser Jahreszeit weniger gern im Freien auf.

Insgesamt herrscht in den drei baltischen Staaten ein kühl gemäßigtes Klima vor. Im nördlichsten – Estland – erwarten Reisende kalte, frostige Winter und mäßig warme Sommer auf nordeuropäischem Niveau. Ein besonderes Phänomen sind die Weißen Nächte, wenn es im Sommer kaum noch dunkel wird. Im südlichsten Land – Litauen – hingegen ist das Wetter eher mit dem in Norddeutschland vergleichbar. Die Wassertemperatur der Ostsee erreicht in der Regel maximal 20 Grad, in seichten Ufergewässern manchmal mehr. Doch selbst im Winter bleiben die Küsten meistens eisfrei. Niederschlag verteilt sich mit durchschnittlich zehn Regentagen im Monat relativ gleichmäßig über das Jahr mit etwas mehr Regen im Herbst.

Wann ist die beste Reisezeit für das Baltikum?

Die Sommermonate Juni, Juli und August mit Durchschnittstemperaturen knapp über 20 Grad Celsius bilden die Hauptreisezeit des Baltikums – nicht nur für ausländische Besucher, sondern auch für die Balten selbst.

Allerdings ziehen die drei Hauptstädte Vilnius, Riga und Tallinn mit ihrem reichen kulturellen Angebot ganzjährig Reisende an. Schneebedeckt eröffnet sich Besuchern eine ganz andere Atmosphäre als zu den anderen Jahreszeiten, auch die Weihnachtsmärkte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Außerhalb der Sommermonate sind zudem Hotel- und Flugpreise wesentlich günstiger.

Essen & Trinken im Baltikum

Die traditionellen Nahrungsmittel im Baltikum sind vornehmlich mild gewürzt, starke Gewürze werden eher selten verwendet. Insgesamt finden sich starke Einflüsse der skandinavischen, russischen und deutschen Küche in der baltischen.

Die estnische Küche charakterisiert ihre Schlichtheit unter Verwendung von überwiegend Grundnahrungsmitteln wie zum Beispiel Sauerkraut, Schweinefleisch, Kartoffeln, sehr viel Milch und Milchprodukten sowie Waldfrüchten und Pilzen auskommt. Auch in Litauen ist die Küche gut, einfach und herzhaft.

Regionale Spezialitäten (beispielsweise Milchprodukte, Honig) lassen sich auf den zahlreichen Märkten finden, in Riga in der Sommersaison sogar einmal wöchentlich auf einem Ökomarkt. In der lettischen Hauptstadt wird in fünf riesigen, langen, ehemaligen Luftschiffhallen alles angeboten, was benötigt wird, von Lebensmitteln aus aller Welt, über Blumen und Pflanzen bis Kleidungsstücken. Außerhalb der Hallen befindet sich noch ein Areal mit Ständen.

Praktische Reiseinformationen für das Baltikum

Sprache und Kultur

Die baltischen Sprachen sind ein Zweig innerhalb der Familie der indogermanischen Sprachen. Anders als Lettisch und Litauisch gehört das Estnische jedoch wie Ungarisch und Finnisch zur finnourgrischen Sprachfamilie, deren Wurzeln in Sibirien liegen, und bildet so einen auffälligen Unterschied zwischen den Esten und ihren baltischen Nachbarländern.

Die Zeit der Sowjetunion hat auch in den Sprachen des Baltikums Spuren hinterlassen. In Lettland beherrschte in den 1990er Jahren nur noch jeder Zweite die lettische Sprache, in der Hauptstadt Riga sogar nur noch jeder Dritte. In Litauen hat sich das Russische nicht ganz so stark durchsetzen können.

Mit Englisch kann man sich in der Regel sehr gut verständigen. In Lettland spricht die ältere Generation auch noch Deutsch.

Visum und Einreise

Zur Einreise benötigen Staatsangehörige aus Deutschland und Österreich einen gültigen Personalausweis bzw. Schweizer Staatsangehörige eine gültige Identitätskarte.

Ein Reisepass ist nicht notwendig, kann aber ebenfalls zur Reise genutzt werden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, zum Teil sind Zwischenstecker notwendig.

Gesundheit

Impfungen

Besondere Schutzimpfungen sind für die Einreise nicht erforderlich.

Reiseapotheke

Eine kleine, wirkungsvolle Reiseapotheke mit Mitteln gegen Magenverstimmungen, Durchfall, Sonnenbrand sowie ein Mückenschutzmittel und Pflaster sollten in jedem Fall dabei sein.

Sonnenschutz

Achten Sie auf ausreichend Sonnenschutz und nehmen Sie genügend Sonnencremes (je nach Empfindlichkeit mindestens Schutzfaktor 30) von zu Hause mit!

Für detaillierte Informationen besuchen Sie bitte die Seite des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de) oder wenden sich an Ihren Tropenmediziner.

Währung

Geld muss nicht gewechselt werden. Die meisten internationalen Kreditkarten werden von Banken, Hotels, Restaurants und sehr vielen Einzelhandelsgeschäften akzeptiert. In größeren Städten kann man Tag und Nacht an Bankautomaten mit Kredit- oder EC-Karte und Pin-Code Geld ziehen.

Bei Verlust gibt es den allgemein gültigen Sperr-Notruf (Tel.: 0049 116 116). Er gilt zudem auch für Handys und weitere sperrbare Medien. In Restaurants und Cafés ist ein Trinkgeld von etwa 10 Prozent üblich.


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