Mitarbeitervorstellung – Das ist Alissa!

Reisegestalterin Alissa Kling in Chile.

Gerne möchten wir Ihnen das gesamte REISEN MIT SINNEN-Team vorstellen. Heute im Visier: Alissa, seit 2012 mit dabei und Reisegestalterin für Südamerika und Europa.

Wie bist du auf REISEN MIT SINNEN aufmerksam geworden?

Von REISEN MIT SINNEN habe ich zum ersten Mal 2012 gelesen. Damals habe ich mich intensiv mit dem forum anders reisen beschäftigt, um Veranstalter kennenzulernen, die sich als Mitglieder des Verbands kritisch mit Nachhaltigkeitsthemen auseinandersetzen.

Wie hat dich dein beruflicher Weg in die Tourismusbranche geführt?

Ich bin von klein auf mit meinen Eltern sehr viel gereist. Mein Interesse an dem, was hinter den Kulissen passiert, wuchs stetig und so wusste ich zum Ende der Schulzeit sehr schnell, dass mich mein beruflicher Weg in die Tourismusbranche führt. Um alle Akteure des Tourismus und die Zusammenhänge umfassend zu ergründen, entschied ich mich für ein Studium im Tourismusmanagement mit Fokus auf nachhaltiger Entwicklung.

Hast du schon mal im Ausland gelebt?

Im Rahmen eines Praktikums habe ich drei Monate in Kapstadt, Südafrika gewohnt und zum Studieren zwei Jahre in Bournemouth, Südengland gelebt. Mit beiden Auslandsaufenthalten verbinde ich eindrückliche Erfahrungen.

Was sind deine Lieblingsländer? Was ist dein Lieblingsort?

Zu meinen Lieblingsländern gehören México und Chile. Die Maya-Kultur, mannigfaltige Landschaften vom Regenwald bis zum Hochland und Karibikflair an der Ostküste geben nur einen kleinen Eindruck von der Vielfalt des Landes. Mein Lieblingsort ist Santiago de Chile. Die Hauptstadt Chiles stellt für mich eine interessante Mischung aus Tradition und Moderne dar – gepaart mit europäischen Einflüssen und südamerikanischem Lebensgefühl.

Was war dein schönster Moment auf Reisen?

Ich reise sehr viel mit dem Zug und erinnere mich an eine Begegnung mit einer Frau in meinem Alter, die ein falsches Ticket hatte und ein neues kaufen musste, jedoch kein Bargeld bei sich hatte. Ohne lange zu überlegen, habe ich ihr das Geld für den Ticketkauf geliehen. Sie war so glücklich darüber, dass sie ihrem Mann, der mir am Zielbahnhof das Geld zurückgeben sollte, beauftragte, einen Blumenstrauß für mich zu kaufen. Die Dankbarkeit, die die Frau durch meine kleine Geste empfand, ist mir im Gedächtnis geblieben.

Was bedeutet für dich persönlich Nachhaltigkeit?

Nachaltigkeit bedeutet für mich, sich zunächst einmal bewusst zu machen, dass alles, was wir tun, Auswirkungen in den unterschiedlichsten Bereichen hat. Wichtig ist für mich, sich damit auseinander zu setzen, was ich als Teil vom Ganzen dazu beitragen kann, auch wenn es nur kleine Verhaltensanpassungen im Alltag sind. Ich wünsche mir, dass neben der Ökologie auch die soziale Nachhaltigkeit zukünftig mehr Gehör findet.

„Fun Facts“:

Lieblingsfreizeitaktivitäten...

Mein eigenes Kochbuch aus tausend Artikeln zusammenstellen, ohne ein Ende zu finden. Ich kann mich immer wieder für neue Themen begeistern und besuche die unterschiedlichsten Kurse. Auch das Sprachenlernen macht mir Spaß – zurzeit feile ich an meinen Spanischkenntnissen.   

War schon mal...

... zwei Tage im Flughafen London Heathrow „wohnhaft“, als im Jahr 2010 über Weihnachten das Winterchaos ausbrach.

Geprägt durch...

Die Bodenständigkeit und den Sinn für Gemeinschaft meiner Eltern.

Größtes Talent...

Der Blick für das Detail und die Kunst der Diplomatie.

Ein besonderer Moment...

Als meine Schwester und ich nach einem Tagesmarsch mit einigen Hürden rechtzeitig zum wunderschönen Sonnenuntergang im Küstendörfchen El Golfo auf Lanzarote ankamen.
 


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