Liebe Reisefreunde, liebe Gäste,

die aktuelle Situation rund um das Coronavirus hält uns in Atem. Alle Reisetermine bis zum 15. Mai haben wir abgesagt. Über die Durchführung unserer Reisen ab Mitte Mai halten wir Sie selbstverständlich persönlich auf dem Laufenden. Darauf können Sie bei uns zählen.

#wirbleibenzuhause – das gilt zurzeit nicht nur für unsere Reisegäste, sondern auch für unser ganzes Team. Bitte beachten Sie daher unsere geänderten Öffnungs- und Telefonzeiten: montags bis donnerstags von 10-13 Uhr.

Sie sind unsicher, ob Sie Ihre Reise nach dem 15. Mai antreten können oder möchten? Gerne überlegen wir uns mit Ihnen gemeinsam eine passende Lösung und verschieben Ihre geplante Reise auf einen späteren Zeitpunkt – wer Reisen liebt, verschiebt!

Bei Fragen sind wir jederzeit für Sie da. Weitere aktuelle Informationen finden Sie hier oder auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/reisenmitsinnen/

Bleiben Sie gesund und freuen Sie sich mit uns auf eine Zeit nach Corona.
Ihr Reisen mit Sinnen-Team

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Zu Besuch bei den Pottwalen und Delfinen!

Eine Gruppe beobachtet von einem Boot aus einen Buckelwal.

Die Azoren sind ein wahrer Tummelplatz für Wale und Delfine. Unsere Reiseleiterin Uljana begleitete unsere 14-tägige Azoren-Gruppenreise "Aktiv & nah dran". Im Reisebericht erzählt sie von den unvergesslichen Erlebnissen auf dem Atlantik.

Überall auf den fünf von uns besuchten Inseln sind uns die Wale und Delfine begegnet, die ersten in der spannenden Erzählung von Herman Melville "Moby Dick", der wir bei unserer ersten Wanderung auf der Insel Faial zu einer alten Vigia, einem Walausguck, lauschten. Diese Vigias de Baleia waren noch bis in die 80er Jahre mit Beobachtern besetzt, die in diesen kleinen Holzhäuschen hoch über der Küste in ihrem Ausguck saßen und mit Ferngläsern nach den großen Pottwalen Ausschau hielten. Sichteten sie ein oder mehrere Tiere, wurden Leuchtraketen abgeschossen und "Baleia Baleia" hallte es durch die Gassen, wo man schnellstens die Arbeit und das Tagesgeschäft fallen ließ (selbst der Barbier seine eingeschäumten Kunden im Stuhl, wie ein historischer Film im Walmuseum in Lajes zeigt) um zu den Booten zu eilen, die Harpunen zu ergreifen und die gefährliche Jagd auf den Riesensäuger zu beginnen.

Im Scrimshaw Museum im Peter Café Sport, dem Kult- und Seefahrertreff von Horta, wo heute noch Seemannsgarn gesponnen wird und wir natürlich auch auf einen traditionellen Gin Tonic eingekehrt sind, kann man heute noch kunstvoll geschnitzte Kunst aus Walzähnen, dem Elfenbein der Meere, bewundern. Der Walfang ist heute verboten, allerdings werden die alten Walausgucke heute immer noch benutzt: nämlich von den Spähern der professionellen Whalewatching-Unternehmen, die über Funk ständig informieren wo und welche der 24 Walarten des azorischen Archipels sie gerade gesichtet haben.

So beträgt die Wahrscheinlichkeit einen und sogar viele dieser Riesensäuger auf unsern Whalewatchingtouren zu sehen (die selbstverständlich zum Programm gehören) auch nahezu 100 Prozent. Eine solche Tour haben wir auch von Pico aus unternommen: Der verantwortliche Meeresbiologe empfing uns schon mit einem strahlenden Lächeln und sagte "Ihr habt heute Honig unterm Boot! Es sind noch nie so viele Wale mit Jungen, verschiedene Arten, Delfine zu Hunderten gesichtet worden wie heute..."

Und so war es: wir wussten kaum ob nach rechts oder links gucken... überall blubberte es, schnauften die Pottwale um die Wette, stießen ihre großen Wasserfontänen in die Höhe, tauchten ab mit dem berühmten Wink ihrer riesen Flunke, glitzerten um die Wette mit ihren riesigen schwarzen Leibern.
Und immer wieder tauchten Delfinschulen auf mit Hunderten von Delfinen die unter unserem Boot hindurchtauchten, durch das klare hellblaue Wasser schnellten und unserem Boot folgten und immer wieder sprangen und sprangen. Gibt es etwas schöneres als dieses Glück pur?! Wir fühlten uns reich beschenkt an diesem Tag.

Und selbst auf den Fährüberfahrten zwischen den Inseln begrüßten und begleiteten uns immer wieder die Delfine, die in großen Scharen blitzend aus dem Wasser schnellten. "Baleia Baleia" - und im nächsten Sommer kommen wir ganz sicher wieder!

Vielen Dank Uljana für den wunderbaren Reisebericht!

 


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