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die vergangenen Monate haben die Reisewelt zum Stillstand gebracht. Wir freuen uns, dass es jetzt wieder schrittweise weitergeht. Viele unserer Europa-Reisen können in den nächsten Monaten wieder stattfinden. Für Reisen innerhalb Deutschlands haben wir uns außerdem etwas Besonderes einfallen lassen – stöbern Sie doch mal in unseren kurzen Naturabenteuern unter dem Motto „Natürlich nah dran“!

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Reiseleiterbericht „Best of Cabo Verde“

Von Christopher Geipel, Dezember 2019

Das grüne Paúl Tal auf den Kapverden unter blauem Himmel

Die Kapverdischen Inseln haben viel mehr zu bieten als Badeurlaub an den endlosen Stränden der Inseln Sal und Boavista. Tatsächlich bestehen die Kapverden aus fünfzehn unterschiedlich großen Eilanden, von denen neun bewohnt sind. Jede dieser Inseln hat ihren ganz eigenen, beeindruckenden Charme.

Die „Best of Cabo Verde“ zum Jahresende 2019 war für mich und meine Reisegruppe etwas ganz Besonderes – es ist immer ein außergewöhnliches Gefühl über die Feiertage, Weihnachten und Silvester, gemeinsam in der Gruppe zu reisen. Die Reisegruppe war eine bunte Mischung: Unterschiedliche Charaktere, interessante Persönlichkeiten, viele davon mit Erfahrungen aus vorangegangenen Gruppenreisen; für andere sollte es die erste Gruppenreise werden.

Begonnen hat unsere gemeinsame Reise auf Santiago, der Hauptinsel der Kapverden. Gleich am ersten Tag führte uns eine Wanderung zur ersten Stadt der Kapverden „Cidade Velha“. Diese wurde 1462 von portugiesischen Entdeckern gegründet, die diesen Ort zu einem Umschlagplatz für den Menschenhandel machten. Kenntnis über dieses doch etwas düstere Kapitel der Geschichte ist Voraussetzung, um die kreolische Kultur der Kapverden besser zu verstehen.

Unser nächster Stopp war auf der Insel Fogo, die nach dem dortigen Vulkan benannt ist. Die Lage unserer dortigen Unterkunft, im Gebiet Chã das Caldeiras, war sehr eindrucksvoll. Der letzte Vulkanausbruch im Jahr 2014 zerstörte das umliegende Gebiet großflächig. Viele Behausungen waren unter einer Lavaschicht begraben und vereinzelt ragen noch deren Dächer hervor. Beeindruckend ist, dass die lokale Bevölkerung keine Zeit verlor, ihre Existenzen wiederaufzubauen. Laut unserem Local Guide ist die Infrastruktur, die Wasser- und Stromversorgung nun sogar besser als vor dem Ausbruch. Die Zeit auf Fogo gestalten wir mit ausgedehnten Wanderungen an den Kraterrand des Vulkans, an den größten zusammenhängenden Wald der Kapverden, mit Verkostung des lokalen Weins und der Betrachtung des Sternenhimmels.

Anschließend genossen wir unseren Aufenthalt auf der Insel São Vicente. Genauer gesagt in Mindelo, der Kultur- und Partystadt der Kapverden. Hier mischten wir uns unter die Leute und bekamen so einen Eindruck des Nachtlebens auf den Kapverden. Ein besonderer Programmpunkt auf São Vicente war der Besuch von Ribeira Bote, dem ehemaligen Armenviertel der Stadt. Ziel hierbei ist es, das Leben der ganz normalen Bevölkerung zu zeigen und mithilfe der Touristenströme die Gegend auch finanziell zu unterstützen und attraktiver zu machen.

 

Vulkan auf Fogo in der Ferne
Blick auf den Vulkan auf Fogo
Vulkan auf Fogo in der Ferne
Der Hafen von Mindelo im Sonnenuntergang
Das grüne, bergige Paúl Tal dem Meer im Hintergrund

Zum Abschluss erwartete uns mit der Wanderinsel Santo Antão noch ein echtes Highlight. Während der Südwesten der Insel noch vergleichsweise trocken erscheint, bietet sich im Nordosten eine üppige Vegetation. Dieses Fleckchen Erde begeisterte wirklich jeden in unserer Gruppe und auch mir fiel es schwer, nach diesen Eindrücken den Heimweg anzutreten.

So bleibt mir nur Danke zu sagen. An meine freundlichen Reisegäste, Local Guides, Fahrer, Besitzer und Angestellte der Unterkünfte und natürlich ganz besonders REISEN MIT SINNEN und VISTA VERDE, die mit ihrer Vision und Arbeit hier ein ganz großes und schönes Programm auf die Beine stellen.

Ich freue mich schon auf meine nächste Reise und lade Sie herzlich ein, mich zu begleiten!


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