Liebe Reisefreunde, liebe Gäste,

die aktuelle Situation rund um das Coronavirus hält uns in Atem. Alle Reisetermine bis zum 30. Juni haben wir abgesagt. Alle betroffenen Reisegäste wurden von uns persönlich benachrichtigt. Über die Durchführung unserer Reisen ab dem 1. Juli halten wir Sie selbstverständlich persönlich auf dem Laufenden. Darauf können Sie bei uns zählen.

#wirbleibenzuhause – das gilt zurzeit nicht nur für unsere Reisegäste, sondern auch für unser ganzes Team. Bitte beachten Sie daher unsere geänderten Öffnungs- und Telefonzeiten: montags bis donnerstags von 10-13 Uhr.

Sie befürchten, Ihre für den Sommer geplante Reise kann nicht stattfinden und möchten diese lieber umbuchen? Gerne überlegen wir uns mit Ihnen gemeinsam eine passende Lösung und verschieben Ihre geplante Reise auf einen späteren Zeitpunkt – wer Reisen liebt, verschiebt!

Viele unserer Europa-Reisen können in den nächsten Monaten wieder stattfinden. Für diese haben wir einen umfassenden Kriterienkatalog entwickelt, um unsere Gäste vor einer Infektion mit dem Coronavirus bestmöglich zu schützen. Einen Überblick über das Schutzkonzept finden Sie hier. Bei Fragen sind wir jederzeit für Sie da. Weitere aktuelle Informationen zu Covid-19 finden Sie hier oder auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/reisenmitsinnen/

Bleiben Sie gesund und freuen Sie sich mit uns auf eine Zeit nach Corona.
Ihr Reisen mit Sinnen-Team

Leider haben Sie noch nicht das nötige Lebensalter erreicht.

Unterwegs auf Borneo:

Einblicke ins Matang Wildlife Centre

Ein Reisebericht von Monica, 06.04.2018

Reisegast Monica war im Oktober 2017 im Rahmen einer Individualreise zwei Wochen in Ostmalaysia unterwegs. Dabei hat sie einige Tage unser EcoVolunteer Projekt „Matang Wildlife Center“auf Borneo besucht. Das Rehabilitationszentrum befindet sich in der Provinz Sarawak auf Borneo und dient als Auffangstation für alle Arten von gefährdeten Tieren, wie beispielsweise Malaienbären und Nebelparder. Ziel ist es, die Tiere wieder in die Freiheit zu entlassen. Vorrangig befinden sich Orang Utans, welche aus der Gefangenschaft befreit oder verletzt im Regenwald gefunden wurden, auf dem 700 Hektar großen Gelände.

„Bei Ankunft im „Matang Wildlife Center“ werden wir von Dave empfangen. Er ist Schotte und lebt und arbeitet seit vier Jahren hier – ohne Bezahlung. Nach der Begrüßung gibt es zuerst Mittagessen: sehr gut, alles frisch zubereitet von Frauen aus dem Dorf. Anschließend gehen wir mit Dave knapp drei Stunden durchs Reservat. Wir bekommen viele Informationen über das Center von Leo Biddle, einem englischen Tierarzt, von dem das Center gegründet wurde und auch geführt wird.

Hier gibt es viele verschiedene Tiere: Orang Utans, Makaken, Hornvögel, Papgeien, Slow Lorries, Bear Cats, Sonnenbären, Nebelparder etc. Das Center hat die Auflage von der Regierung, dass es verletzte und auch beschlagnahmte Tiere aufnehmen muss. Die Finanzierung ist nicht einfach. Die Leute, die hier beschäftigt sind, machen eine großartige Arbeit und sind hochmotiviert. Mit einfachen Mitteln versuchen sie, den Affen viel Abwechslung zu bieten und so wird beispielsweise Fressen in kleine Stoffbahnen eingewickelt, in Jutesäcke eingenäht oder in Gummibällen versteckt, damit die Tiere beschäftigt sind. Viele der Tiere kann man auf Grund ihrer Gesundheit und Vorgeschichte nicht mehr auswildern. So gibt es einen großen Orang Utan, der als Partyaffe gehalten wurde. Man kann sich nur wundern, auf welche absurden Gedanken Menschen kommen.

Wir hatten für zwei Tage und Nächte eine einfache aber saubere Unterkunft, gutes Essen und konnten im Center herumlaufen, wie wir wollten. Dave war immer da, um uns alles zu erklären. Wir haben auch eine Nachtwanderung gemacht. Sehr schön war das „Enrichment Programm“: Wir haben Futter verpackt und sehr viel über die Fütterungszeiten und Gewohnheiten der Tiere erfahren.

Durch Gäste mit einem Sonderprogramm wie wir es hatten kommt auch Geld in die Kasse, da es von der Regierung keine finanzielle Unterstützung gibt. Es ist sehr traurig, dass es solche Auffangstationen gibt, denn Schuld ist der Mensch, der den Tieren den natürlichen Lebensraum wegnimmt. Aber es ist auch sehr tröstlich und faszinieren, dass es Menschen gibt, die unter schwierigsten Bedingungen im Regenwald alles versuchen den Tieren zu helfen und sie zu versorgen. Sie sind hochmotiviert und engagiert.

Der Aufenthalt in Matang war sehr informativ und lohnenswert und hat mich sehr beeindruckt. Ich bin sehr froh, dass wir dieses Erlenis auf unserer Reise hatten. Eine junge Australierin hat mit uns das Futter verpackt und uns alles gezeigt. Sie war jetzt schon drei Monate da und hat als Volunteer (Freiwillige) im Center gearbeitet. Sie war letztes Jahr auch schon einen Monat hier und so fasziniert, dass sie wieder kam und sicher nicht das letzte Mal, wie sie uns sagte.“


Hinweis: Der mehrtägige Einblick in das „Matang Wildlife Center“ auf Borneo, so wie ihn Reisegast Monica bekommen hat, ist im Rahmen einer Malaysia-Individualreise oder als individuelles Vorprogramm zu unserer 16-tägigen Malaysia-Gruppenreise „Sinfonie der Grüntöne“ zubuchbar.


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren

Kontakt

+49 (0)231 589792-0 info@reisenmitsinnen.de