Vietnam von Süd nach Nord – Stefan berichtet

Ein Fischer im Boot auf dem Mekongdelta

Steht Vietnam heute nur noch für seine Sehenswürdigkeiten? Und ist eine Reise abseits der Touristenpfade überhaupt noch möglich? Diese Fragen hat sich unser Asien-Experte Stefan vor und während seiner letzten Reise durch Vietnam gestellt.

Seit einigen Jahren ist Vietnam als Reiseziel immer populärer geworden. Daher denken die meisten bei Vietnam wahrscheinlich an die Halongbucht, die Japanische Brücke in Hoi An oder an alte Kolonialgebäude neben Wolkenkratzern in Ho Chi Minh City, dem ehemaligen Saigon. Aber sind es tatsächlich nur diese touristischen Highlights die den Charme dieser Südostasiatischen Destination ausmachen oder sind es nicht vielleicht doch die Pfade abseits der üblichen Routen – und gibt es diese überhaupt noch?

Anfang dieses Jahres machte ich den Test und begab mich auf eine 3-wöchige Reise in das „Land des aufsteigenden Drachen“. Ich möchte an dieser Stelle nicht den Versuch machen noch einmal zu beschreiben, was den besonderen Reiz der Altstadt von Hanoi ausmacht oder warum die unendlichen Reisterrassen um Pu Luong mich in Ihren Bann gezogen haben, denn dies haben schon unzählige andere vor mir getan.

Boote an einem Steg der Isel Con Dao, Vietnam
Ein Fischer im Meer in Vietnam am fischen
Unser Kollege Stefan fotografiert einen Fischer im Meer
Unser Kollege Stefan bei einem Kochkurs in Vietnam in einer Küche
Bunte Lampions in der Nacht in Vietnam
Zwei Portionen Sommerrollen in Vietnam
Porträtaufnahme einer lachenden Vietnamesin

Stattdessen möchte ich von den herzlichen Vietnamesen mit Ihren typischen Reishüten berichten, denen ich auf meiner Reise begegnet bin. Sofort in den Sinn kommt mir die Bäuerin im Erdnussfeld, die mich fragte, warum ich gerade Sie fotografieren möchte. Als ich ihr sagte, dass bei uns leider ganz viele Kinder denken, Erdnüsse kommen aus der Dose, schenkte sie mir ihr breitestes „Kamera-Grinsen“.

Dann war da auch die Dorfjugend, die völlig aus dem Häuschen war, als ich mich zu Ihnen unter den Wasserfall direkt unter unserem Homestay gesellte und sie fragte, wie sie alle heißen. Natürlich nicht zu vergessen Thanh und seine Familie, bei denen ich zu Hause eingeladen war, um in die Geheimnisse der raffinierten Landesküche eingeweiht zu werden. Beim gemeinsamen Mittagessen wurden dann unter viel Lachen deutsche und vietnamesische Redewendungen ausgetauscht.

in Bauer auf einer Bambusbrücke in Vietnam mit grünen Feldern im Hintergrund
Rote Tempeltüren in Vietnam

Somit lautet meine Antwort nach 10.000 Flugkilometern, 6 Stunden Zeitverschiebung und gut 2.500 km von Süd nach Nordvietnam ganz klar: Die Mischung macht‘s! Neben den wunderbaren und viel besuchten Highlights kann man als Reisender in Vietnam auch viele unvergessliche Momente und Begegnungen abseits der üblichen Touristenpfade erleben. Beides macht für mich zusammen den einzigartigen Reiz Vietnams aus.

Unser Kollege Stefan und eine Frau beim Essen vietnamesischer Gerichte

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