Eine erhöhte Klosteranlage mit Panoramablick auf den schneebedeckten Ararat

Armenien-Reisen

Wanderungen zwischen Kulturgeschichte und Gebirgslandschaften

Das Kaukasus-Land Armenien liegt zwischen Europa und Asien auf gut 1.000 Metern über dem Meeresspiegel und zählt zu den frühesten christlichen Kulturen der Welt. Die Aprikose ist das Nationalsymbol und auch durch ihre Farbe in der Flagge Armeniens verewigt. Besuchen sollten Sie auf einer Armenien-Reise in jedem Fall die zahlreichen Klöster und auch eine Wanderung durch die Gebirgslandschaften lohnt sich.


Unsere Armenien-Reisen


Maßgeschneidert & individuell

Wer hat eigentlich gesagt, dass das Leben kein Wunschkonzert sei?

 Sie wollen die Kapverden zu Fuß erleben oder den Kilimanjaro beisteigen, an allen Reisfeldern Vietnams entlang radeln und in Uganda die Gorillas bestaunen? Bei einer nur für Sie gestalteten Reise bringen Sie Ihre Vorstellungen und Reisewünsche mit in die Reiseplanung ein und sind mit Ihrem persönlichen lokalen Guide, Ihrem Driver-Guide oder per Mietwagen unterwegs.

Wie beim Schneider stecken wir die Nadeln ab, Sie brauchen nur noch hinein zu schlüpfen in Ihr maßgeschneidertes Reiseerlebnis. Sagen Sie uns, wann es losgehen soll und wohin. Alles andere ist in besten Händen.

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Säulen der ehemaligen Kathedrale und Palastes, im Hintergrund erhebt sich der Ararat

Land & Leute

Armenien – gelegen im südlichen Kaukasus zwischen Georgien im Norden, Aserbaidschan im Osten, Iran im Süden, Nachitschewan (autonomes Gebiet zu Aserbaidschan) im Südwesten und Türkei im Westen – ist eines der ältesten Zentren menschlicher Zivilisation. Das armenische Volk definiert sich vor allem über seine über Jahrhunderte gewachsene christliche Kultur. Die Bevölkerung gehört überwiegend der armenisch-apostolischen Kirche an, die im Jahr 301 als erste christliche Staatskirche gegründet wurde. Daneben gibt es Christen der katholischen und der evangelischen Kirche. Diese lange christliche Tradition hat die mehr als 40.000 orthodoxen Kirchen und historischen Bauwerke des Landes geprägt. Daneben können Reisende aber auch quirlige Städte, artenreiche Wildblumenwiesen und schneebedeckte Berge in faszinierender Natur erleben.

Armenien ist das gebirgsreichste Land der Kaukasusregion, was sich auch in der Bezeichnung „Land der Steine“ widerspiegelt. Tektonische Aktivitäten führen dazu, dass es immer wieder von Erdbeben heimgesucht wird. Die Landesfläche umfasst 29.800 Quadratkilometer (vergleichbar mit Belgien). Hauptstadt ist Eriwan, auch Jerewan, mit 1,5 Millionen Einwohnern.

Die Bevölkerung von offiziell 3,2 Millionen Menschen (tatsächlich wohl weniger) setzt sich zu 96 Prozent aus Armeniern und zu 4 Prozent aus Russen, Kurden, Jessiden und Griechen zusammen. Die Amtssprache ist Armenisch (eine eigenständige indoeuropäische Sprache mit eigenen Schriftzeichen). Russisch existiert als „Zwischennationalitäten-Sprache“ fort.

Armenien ist seit dem Zerfall der ehemaligen Sowjetunion 1991 selbständig. Als Nationalfeiertag wird seitdem der 21. September gefeiert. Demokratische Strukturen sind nach Wiedererlangung der Selbständigkeit noch wenig entwickelt. Regierungsform ist die Präsidialrepublik.

Armenien Wetter & Klima

In Armenien gibt es aufgrund des ausgeprägten Gebirgsreliefs unterschiedliche Lokalklimazonen. In Tälern und im Gebirgsvorland (u.a. Eriwan) herrscht trockenes Kontinentalklima mit heißen Sommern bis zu 40 Grad Celsius. Im Nordwesten des Landes ist mit winterlichen Tiefstwerten von minus 40 Grad zu rechnen. Das ganze Jahr über fällt nur wenig Niederschlag.

Wann ist die beste Reisezeit für Armenien?

Die beste Reisezeit für Armenien ist von April bis Juni und September bis Oktober.

Essen & Trinken in Armenien

Armenier essen gern und viel. Die armenische Küche ist so alt wie die Geschichte des Landes selbst, wie man bei Ausgrabungen nachweisen konnte. Speisen auf Grundlage von Rind, Schaf, Geflügel und wilden Weizenformen und sogar das Brauen von Bier waren schon zu urartäischer Zeit im Ararattal bekannt. Schon im vierten Jahrhundert vor Christus wurde die armenische Pflaume (Prunus armeniacum), heute als Aprikose bekannt, erwähnt. Aber auch Granatapfel, Birnen-, Wein- und Getreidesorten schätzen Armenier neben Gemüse wie Auberginen, Bohnen, Linsen, Gurken und Tomaten schon lange. Auch Schafskäse ist ein traditionelles Nahrungsmittel.

Viele Speisen, wie Tolma (gefüllte Weinblätter) oder Spas (eine Joghurtsuppe), erinnern an die türkische, arabische und persische Küche. Armenischer Kaffee wird ähnlich dem orientalischen meist sehr süß zubereitet. Lawasch, das nationale Brot, backt man dünn in irdenen Backöfen. Es werden aber auch andere Brotarten – unter anderem auch ein dunkles Kastenbrot mit knuspriger Kruste – angeboten.

Zum Essen werden Fruchtsäfte (oft als Sirup zur Verdünnung mit Wasser), Wasser und alkoholische Getränke (Wein, Bier, Wodka, Kognak) getrunken. Es gibt armenische Weißweine, vor allem aber sind die Rotweine aus Areni bekannt. Den Abschluss bildet ein Kaffee oder Tee.

Praktische Reiseinformationen für Armenien

Sicherheit

Armenien gilt als ruhig und in den von uns bereisten Gebieten weitgehend politisch stabil. Armenien zeichnet sich durch seine gering ausgeprägte Gewaltkriminalität aus. Dennoch möchten wir Sie auf ein paar Dinge hinweisen:

  • Zum Schutz auf Ihrer Reise empfiehlt es sich trotzdem, die gängigen Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten und beispielsweise nachts in Städten nicht alleine durch menschenleere Gassen zu gehen.
  • Tragen Sie Ihre Wertsachen nah am Körper oder deponieren Sie sie sicher im Hotelsafe.
  • Beim Besuch von Märkten, Busplätzen und anderen stark frequentierten Orten sollte man sich vor Taschendieben in Acht nehmen.
  • Nehmen Sie eine Fotokopie Ihres Reisepasses und der wichtigsten Dokumente mit. Bei Verlust der Reisedokumente ist es dann leichter, Ersatz zu beschaffen. Bewahren Sie diese Kopien in Ihrem Gepäck, getrennt von den Originalen, auf.
  • Der Besuch grenznaher Regionen (militärisches Sperrgebiet an den Grenzen zu Georgien und Aserbaidschan) unterliegt Einschränkungen und ist genehmigungspflichtig. Von Reisen in die Region Bergkarabach sowie die im Südwesten gelegenen, armenisch besetzten Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar wird dringend abgeraten.

Detaillierte Informationen zur aktuellen Sicherheitslage im Land erfahren Sie unter www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/armenien-node/armeniensicherheit/201872 und natürlich auf Nachfrage direkt bei uns.

Sprache und Kultur

Amtssprache ist Armenisch. Russisch ist ebenfalls weit verbreitet und wird wie das Armenische auch auf den Dörfern gesprochen. Mit Englisch kommen Touristen in Eriwan normalerweise bei jungen Leuten gut zurecht, die übrigens gerne bei Problemen behilflich sind. Auch in größeren Geschäften, Banken, Hotels und Restaurants wird heute meist Englisch verstanden. Unter den älteren Armeniern werden Sie auch Leute antreffen, die gut Deutsch sprechen.

Trinksprüche sind beim Essen mit Gästen im gesamten kaukasischen Raum Tradition. Meist übernimmt der älteste oder angesehenste Mann an der Tafel den Vorstand, und nach den Trinksprüchen wird das Glas häufig ganz geleert.

Visum und Einreise

Seit 2013 können EU-Staatsangehörige visumfrei nach Armenien einreisen und sich in Armenien bis zu 180 Tage pro Kalenderjahr aufhalten. Die Visafreiheit gilt für sämtliche Reisezwecke. Die Einreise muss aber unbedingt mit einem gültigen Reisepass erfolgen, die Vorlage eines Personalausweises ist nicht ausreichend.

Der Reisepass sollte fünf Monate über das geplante Rückkehrdatum hinaus gültig sein. Deutsche Kinderausweise müssen unabhängig vom Alter des Kindes mit einem Lichtbild versehen sein. Der Eintrag eines Kindes im Reisepass eines Elternteils wird nur in Ausnahmefällen akzeptiert. Um Schwierigkeiten bei der Einreise zu vermeiden, sollten Kinder über eigene Reisedokumente (Reisepass, Kinderreisepass oder Kinderausweis) verfügen.

Die Ausreise auf dem Landweg nach Georgien und Iran ist möglich. Das armenische Visum berechtigt jedoch nicht zu Transitaufenthalten in anderen GUS-Staaten. Reisende, die beabsichtigen, auch Nachbarländer Armeniens zu besuchen, sollten bereits vor Reiseantritt über die erforderlichen Visa für diese Länder verfügen (siehe Reisehinweise für diese Länder).

Ein Grenzübertritt zwischen Armenien und Aserbaidschan sowie zwischen Armenien und der Türkei ist nicht möglich. Es ist ein Umweg über ein anderes Land, z.B. Georgien, erforderlich.

Gesundheit

Impfungen

Der Gesundheitsdienst des deutschen Auswärtigen Amts empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden.

Geringes Malaria-Risiko herdförmig von Juni bis Oktober im westlichen Tiefland (Ararattal, Masis-Distrikt). Ausschließlich Malaria tertiana (Plasmodium vivax). Expositionsprophylaxe bei Aufenthalt in den Endemiegebieten wird empfohlen.

Die medizinische Versorgung ist grundsätzlich gewährleistet, entspricht jedoch nicht immer europäischem Standard. Notfallversorgung ist in der Regel gegeben. Bei Behandlungen wird Barzahlung verlangt.

Reiseapotheke

Eine kleine, wirkungsvolle Reiseapotheke mit Mitteln gegen Magenverstimmungen, Durchfall, Sonnenbrand sowie ein Mückenschutzmittel und Pflaster sollten in jedem Fall dabei sein.

Sonnenschutz

Achten Sie auf ausreichend Sonnenschutz und nehmen Sie genügend Sonnencremes (je nach Empfindlichkeit mindestens Schutzfaktor 30) von zu Hause mit!

Für detaillierte Informationen besuchen Sie bitte die Seite des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de) oder wenden sich an Ihren Tropenmediziner.

Währung

Die armenische Landeswährung ist der Dram (AMD). Der Wechselkurs beträgt etwa 1€ = 522 Armenische Dram (AMD), bzw. 1 AMD = rund 0,0019 €.

In der Eriwaner Innenstadt gibt es zahlreiche Geldautomaten, an denen man mit Kreditkarten und deutschen EC-Karten Dram abheben kann. Außerhalb von Eriwan ist die Bargeldversorgung über Geldautomaten nur in wenigen größeren Städten möglich; es wird deshalb empfohlen, Reisen außerhalb der Hauptstadt nur mit ausreichenden Bargeldreserven anzutreten.

Einige Restaurants, Geschäfte und Hotels für gehobene Ansprüche akzeptieren gängige Kreditkarten. Es kommt jedoch – besonders außerhalb der Hauptstadt – gelegentlich zu technischen Schwierigkeiten; in diesen Fällen ist nur Barzahlung möglich.

Stromspannung

Das Stromnetz arbeitet nach den gleichen Standards wie in Deutschland. Die Netzspannung liegt bei 220 Volt, die Frequenz bei 50 Hertz. Sie können flache zweipolige Stecker verwenden. Bei größeren Steckern hilft ein internationales Adapterset.


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Kontakt

+49 (0)231 589792-0 info@reisenmitsinnen.de

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