Reisen mit Sinnen
24.02.2022

São Tomé e Príncipe: Einmal auf dem Äquator stehen

Spannende Wandertouren mitten im Atlantik

Mitten im Atlantik vor der Westküste Afrikas liegt der kleine Inselstaat São Tomé e Príncipe mit seinen wunderschönen Stränden, die dem Regenwald vorgelagert sind und Kakaoplantagen, die ausgezeichnete Schokolade hervorbringen. Ganzjährig warme Temperaturen, faszinierende Flora und Fauna sowie herzliche Menschen – allein der Gedanke daran lässt es einem warm ums Herz werden. Hinzu kommt die unkomplizierte Art der Inselbewohner: Stress und Hektik sind hier Fremdwörter. Auf spannenden Touren durch dieses Tropenparadies können aufmerksame Wanderer unbekannte Pflanzen- und Tierarten beobachten. Wer kann zudem von sich behaupten, schon einmal direkt auf dem Äquator gestanden zu haben?

Cao Grande Sao Tome
Lagoa Azul Sao Tome

São Tomé – Die Hauptinsel

São Tomé ist die Insel des Archipels, die viermal pro Woche mit dem Flugzeug direkt von Lissabon aus angesteuert werden kann. Vielfältige Wanderungen durch den Regenwald und entlang von Kakao- und Kaffeeplantagen lassen sich hier mit entspannenden Auszeiten am Strand kombinieren. So kann man sich für eine Einstiegswanderung beispielsweise die Lagoa Amélia, zu Deutsch grüne Lagune, als Ziel setzen. Diese ist ein Kratersumpf, der mit einem grünen Teppich aus Vegetation bedeckt ist. Auf dem Weg dorthin lassen sich im Dschungel vielfältige Pflanzen, Kräuter- sowie Vogelarten entdecken. Ebenfalls faszinierend ist eine Wanderung an der Ostküste beim geschichtsträchtigen Ort São João dos Angolares, wo man die Naturvielfalt der Insel im Dschungel und in einem tropischen Garten der Roça bewundern kann.

Lagoa Amélia

Príncipe – Exotik pur

Mit einer kleinen Propellermaschine gelangen Sie von São Tomé aus auf die kleine Schwesterinsel Príncipe. Mit nur circa 10.000 Einwohnern ist die abgelegene Insel ein wahrer Geheimtipp. Eine Gedenktafel verrät, dass vor etwas mehr als 100 Jahren, im Jahr 1919, auf dieser Insel erstmals Einsteins Relativitätstheorie bewiesen wurde. Im Westen des tropischen Eilandes gelegen, kann man die Ruinen der Roça Maria Correia mit einer Wanderung entlang von Stränden und durch den Regenwald erreichen. Die Roça ist benannt nach der Tochter eines brasilianischen Immigranten und einer Mulattin, die sich in der Kolonialzeit mit ihrem „rabiaten Führungsstil“ einen Namen gemacht haben. In besagtem Regenwald, dem „Parque Natural“ leben eine große Zahl an Affen und Vögeln, die man mit etwas Glück auch zu Gesicht bekommt. Im Regenwald befindet sich außerdem ein weiteres Highlight dieser traumhaften Insel: der Wasserfall Oqué Pipi, der zu einem erfrischenden Bad einlädt.

Die winzige Insel Rolas – São Tomé und Príncipe

Nicht sonderlich bekannt, aber dennoch sehr interessant ist das Eiland Rolas vor der Südspitze São Tomés. Mit einer Größe von gerade einmal 3 Quadratkilometern, auf denen etwa 200 Menschen wohnen, ist die Vulkaninsel trotzdem ein Besuchermagnet. Denn hier befindet sich das Weltkartenmosaik, das den Breitengrad 0 des Äquators symbolisiert. Auf die Insel gelangt man innerhalb von 20 Minuten von der Südspitze São Tomés aus mit dem Boot. Neben zahlreichen tropischen Pflanzen befinden sich hier auch verlockende Sandstrände, von Palmen gesäumt, die zum Entspannen und Schnorcheln einladen.

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