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Reisen mit Sinnen
19.02.2026

Unbekannte Ecken Europas

Entdecken Sie das Unerwartete

Von windumtosten Inseln im Atlantik bis in den hohen Norden Skandinaviens: Dieser Artikel stellt Ihnen Regionen Europas vor, die abseits gängiger Reiserouten liegen. Erfahren Sie mehr über Landschaften und Kulturräume, die noch Raum für eigene Entdeckungen lassen. 

 Selbst im dichtbevölkerten und touristisch weitenteils gut erschlossenen Europa lässt sich immer noch Unerwartetes entdecken. Sogar ganze Länder wie beispielsweise Montenegro gehören für Reisende aus den deutschsprachigen Staaten teils zu den blinden Flecken auf der touristischen Landkarte. Doch auch Urlaubermagneten wie das beliebte Griechenland halten noch unbekannte Ecken bereit. Auch weit im Norden, jenseits des Polarkreises, eröffnet sich mit Lappland eine Region, die vielen zwar dem Namen nach vertraut ist, deren Wesen jedoch nur wenige aus eigener Erfahrung kennen. Zudem führte bei einigen Inseln wie den Färöer die abgeschiedene Lage an den Rändern des Kontinents dazu, dass dort Tourismus bisher nur wenig ausgeprägt ist. Lesen Sie in unserem Artikel, welche Regionen zwischen Nord- und Südeuropa noch im Dornröschenschlaf schlummern. 


 

Ein Rentier steht in einem Wald neben einem See

Lappland – Weite, Licht und kulturelle Tiefe im hohen Norden 

Lappland erstreckt sich über den Norden Norwegens, Schwedens, Finnlands und einen kleinen Teil Russlands – und steht doch für eine eigene Welt. Zwischen weiten Fjells, klaren Seen und ausgedehnten Wäldern erleben Sie eine Landschaft, die von Ruhe und Großzügigkeit geprägt ist. Im Sommer taucht die Mitternachtssonne Lappland in ein beinahe endloses Licht, während im Winter die Polarnacht und mit etwas Glück tanzende Nordlichter die Szenerie bestimmen. Lappland ist jedoch mehr als nur ein Naturraum. Die Kultur der Sámi, Europas einziger indigener Bevölkerungsgruppe, prägt die Region bis heute. Rentierhaltung, Handwerk und eine enge Verbindung zur Landschaft sind Teil einer Lebensweise, die sich über Jahrhunderte entwickelt hat. Bei einer Lapplandreise eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten: Wanderungen durch weite Nationalparks, Kanutouren auf stillen Flüssen oder Hundeschlittentouren durch verschneite Wälder. Lappland richtet sich an Menschen, die Weite suchen, Stille schätzen und Europa einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchten – fern dichter Metropolen und klassischer Rundreisen. 

Grassodenhäuser in schöner, grüner Landschaft auf den Färöer-Inseln

Unbekannte Färöer – die ursprüngliche Natur der Schafsinseln entdecken

Abgelegen im hohen Norden Europas liegen die Färöer-Inseln zwischen Schottland, Norwegen und Island. So erstaunt es nicht, dass der vom europäischen Festland weit entfernte, nordatlantische Archipel erst im Mittelalter entdeckt und besiedelt wurde. Auch was den Tourismus betrifft, gehören die Färöer noch weitgehend zu den unbekannten Ecken Europas. Dabei sind die 18 dünn besiedelten Inseln ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Reisende auf die Färöer finden hier eingebettet in die malerischen Landschaften mehr Schafe als Menschen vor, worauf auch die Namensgebung beruht (Färöer bedeutet übersetzt Schafsinseln). Die ursprüngliche Natur lädt zu jeder Menge Aktivitäten im Freien ein wie Wandern, Surfen, Kajak- oder Radfahren. Mit dem Flieger landet man auf der Insel Vágar, wo sich mit dem Múlafossur-Wasserfall auch eine der größten Sehenswürdigkeiten des Archipels befindet. Aus einer Höhe von rund 30 Metern ergießt er sich steil ins Meer – ein spektakulärer Anblick! Die Hauptstadt der Färöer, Thorshaven, liegt auf der Insel Streymoy und stellt neben dem politischen auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Archipels dar. Insgesamt verläuft das Leben auf den abgeschiedenen Färöer relativ entschleunigt – genau das richtige Ziel, um komplett abzuschalten.

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Die Niagarafälle von Cijevna in der Nähe von Podgorica in Montenegro.

Unerwartet menschenleere Gebirgsketten in Montenegro

Viel Natur hält auch Montenegro bereit. Kaum zu glauben, dass ein europäisches Mittelmeerziel touristisch noch so unbekannt sein kann. Dabei hat der kleine Balkanstaat Besuchern viel zu bieten. Am belebtesten sind in den Sommermonaten noch die Strände entlang der Adriaküste. Doch reist man von dort ins Landesinnere, präsentieren sich die oftmals gebirgigen Landschaften großenteils menschenleer. Zu den Natursensationen Montenegros gehören die tiefste Schlucht Europas, der größte Binnensee der Region sowie der einzige Fjord südlich von Norwegen. Diese Bucht von Kotor mit ihrer bewegten Geschichte zählt zudem zum UNESCO-Welterbe. Im mediterranen Klima erwartet Montenegro-Reisende jede Menge Wasserspaß und Strandvergnügen. Wanderer erfreuen sich an den abwechslungsreichen Bergpanoramen mit glitzernden Gletscherseen und grünen Almwiesen. Auch einer der letzten Urwälder Europas lädt zur Erkundung ein. Abgerundet wird die Entdeckung der unbekannten Ecken Montenegros von der herzlichen Gastfreundschaft seiner Bewohner sowie so mancher lokalen Gaumenfreude aus der deftigen Balkanküche.

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Riesige Weinplantage vor dem Gebirge Olymp in Zentralmakedonien

Griechenland abseits des Mainstreams – einfach olympisch

Unbekannte Ecken in Griechenland – das soll es geben? Doch obwohl der Olymp als Wohnsitz der antiken Götter in aller Munde ist, gehört er und die umgebende Region Zentralmakedonien touristisch noch zu den weniger erschlossenen Gebieten Griechenlands. Sanft geht das höchste Gebirge des Mittelmeerstaats über eine Hügelzone in den Küstenstreifen über, dessen Strände nicht den Vergleich mit so mancher Insel scheuen brauchen, aber verhältnismäßig weniger Zulauf erfahren. Im Olymp selbst lassen sich abgeschiedene Bergdörfer mit steilen gepflasterten Gassen, malerischen Häusern und urigen Tavernen entdecken. Außerdem lädt das Gebirge Wanderer zur aktiven Erkundung ein. Dabei sollte man im Sommer natürlich die heißen Mittagsstunden meiden. Am Fuße des Olymps gibt es Ausgrabungen mehrerer antiker Siedlungen, allen voran der Archäologische Park Dion mit Museum. Die Region war bereits seit prähistorischer Zeit bewohnt und Spuren der langen Geschichte lassen sich vielerorts finden. Kulturinteressierte können bei einer Griechenlandreise nach Zentralmakedonien zudem verschiedene Klöster besichtigen. Und auch lukullisch steht die Region dem Rest des Landes in nichts nach: Typische landwirtschaftliche Erzeugnisse Griechenlands wie süffiger Wein, aromatische Oliven, zartschmelzender Feta … lassen sich direkt bei den Erzeugern verkosten.

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Fazit: Europas leise Seiten bewusst entdecken 

Ob im rauen Nordatlantik, auf dem Balkan, am Fuß des Olymps oder jenseits des Polarkreises – Europas weniger bekannte Regionen eröffnen Perspektiven, die fernab klassischer Reiserouten liegen. Die Färöer beeindrucken mit dramatischen Küstenlandschaften und entschleunigtem Inselleben, Montenegro verbindet Adriaküste mit wilden Gebirgsräumen, Zentralmakedonien überrascht mit einer spannenden Mischung aus Natur und antiker Geschichte, und Lappland fasziniert mit Weite, Lichtstimmungen und kultureller Tiefe. Gemeinsam ist diesen Orten, dass sie Raum lassen: für Begegnungen, für Bewegung in der Natur und für das bewusste Erleben einer Region.

Wenn Sie Lust haben, diese unbekannten Ecken Europas selbst kennenzulernen, beraten wir Sie gerne persönlich. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche dieser Regionen am besten zu Ihren Interessen passt – und planen Sie Ihre nächste Reise dorthin, wo Europa noch überraschend anders ist. 

 

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter – melden Sie sich einfach direkt bei unseren Reise-Experten, telefonisch oder per E-Mail.



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