Reisen mit Sinnen
11.05.2023

Kanaren ohne Massentourismus

Welche Kanarische Insel ist am wenigsten touristisch?

Der Tourismus ist auf den Kanaren der wichtigste Einkommensfaktor. Zugleich ist er auch das größte Problem. Schon seit Jahrzehnten sind die Kanarischen Inseln eines der beliebtesten Reiseziele in Europa. Das ganze Jahr über gibt es sommerliche Temperaturen und die abwechslungsreiche Natur lockt zahlreiche Reisende an. Erstarrte Lavafelder, sandige Wüsten, vulkanische Gebirgskämme und üppige, immergrüne Vegetation. Die gute Nachricht ist, dass Sie auch trotz steigender Gästezahlen die Kanaren noch ohne Massentourismus genießen können. Abseits der Hotspots finden Sie auf jeder Insel abgelegene Wanderwege und Dörfer, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt haben. Wir stellen Ihnen hier die beiden kleinsten Inseln des Archipels vor, auf denen der Massentourismus bewusst vermieden wird.
 

Frau genießt die Aussicht auf einer Aussichtsplattform des Nationalparks Garajonay.
Der Nationalpark Garajonay auf La Gomera

Urlaub ohne Massentourismus auf El Hierro

El Hierro ist die kleinste der Kanarischen Inseln und ist seit dem Jahr 2000 in ihrer Gesamtheit UNESCO-Biosphärenreservat. 60 Prozent der Insel stehen unter Naturschutz. Nur wenige Touristen kommen hierher. Das Leben geht ruhig und entspannt zu. Größere Städte und Bettenburgen gibt es auf der Insel nicht. Der Massentourismus ist an El Hierro vorbeigegangen und das soll auch so bleiben. Die verantwortlichen Politiker haben aus den Fehlern der anderen Inseln gelernt. Auf alten Pilgerwegen können Sie über die Insel wandern und von den Gipfeln in aller Stille den Blick über die fruchtbaren Felder von El Golfo und die steilen Küstenklippen im Norden schweifen lassen. Staunen Sie über unglaubliche Formationen von Lava im Süden und die üppige Vegetation im Zentrum der Insel. Ein sehr wichtiger und erfreulicher Aspekt ist, dass sich El Hierro der Nachhaltigkeit verschrieben hat und sich über ein Wasserkraftwerk vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt. El Hierro können Sie nicht mit einem Direktflug erreichen und das ist wahrscheinlich ein großer Segen für dieses wunderbare Eiland.
 

Aussichtspunkt mit Blick auf das Meer auf einem Berg auf El Hierro.
Wandern auf El Hierro
Naturschwimmbecken auf El Hierro
Naturschwimmbecken auf Hierro
Nebelschwaden über einer Straße auf El Hierro.
Mystische Nebelschwaden am Morgen auf El Hierro

La Gomera, die Insel mit Hippie-Flair

Einer der beliebtesten und bekanntesten Orte auf La Gomera ist das Valle Gran Rey. Das „Tal des großen Königs“ im Westen der Insel ist touristisch sehr gut erschlossen. Es hat sich dennoch seinen Charme bewahrt und ist vom Massentourismus weit entfernt. Von hier aus können Sie viele fantastische Wanderungen und Mountainbike-Touren durch die abwechslungsreiche Landschaft von La Gomera starten und am Abend in einer Bar Ihren Sundowner genießen. Lassen Sie sich von unzähligen Quellen, zerklüfteten Schluchten und rauen Berghängen verzaubern. Wie wäre es mit einer Wanderung durch einen der größten zusammenhängenden Lorbeerwälder der Welt? Um dieses empfindliche Ökosystem zu schützen, gehört der Nebelwald des Nationalparks Garajonay auf La Gomera seit 1986 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Oft nebelverhangen wirkt er mystisch und geheimnisvoll. Wie überall auf La Gomera können Sie zwischen einfachen Spazierwegen und schwierigen Pfaden wählen. Touristisch fast noch unentdeckt ist Hermigua im Norden der Insel. Das sieben Kilometer lange, immergrüne Tal wird vom kleinen Fluss Rio del Cedro mit Wasser versorgt. Dort wachsen Bananen, Avocados und Mangos in Hülle und Fülle.
 

Beginn eines Wanderweges bergab auf La Gomera
Abstieg ins Valle Gran Rey
Lorbeerwald im Nationalpark Garajonay
Ein Dorf inmitten einer Berglandschaft auf La Gomera
Hermigua

Lust auf die Kanaren ohne Massentourismus?

 

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