Ausblick auf die Đurđevića-Tara-Brücke im Durmitor-Nationalpark in Montenegro.

Montenegro-Reisen

Vielfältige Natur auf kleinem Raum

Das kleine Land Montenegro wird oft übersehen, dabei bietet es in seinem Gebiet zwischen der im Sommer gut besuchten Adria und den oft menschenleeren Gebirgszügen im Inland eine Vielzahl landschaftlicher Sensationen, wie den größten Binnensee und den längsten Strand der Region, die tiefste Schlucht Europas und den einzigen Fjord südlich Norwegens. Hinzu kommen wir hier leicht in Kontakt mit der herzlichen, gastfreundlichen und geselligen Bevölkerung, die einen typisch südeuropäischen Hang zu gutem Essen und Trinken hat und vielfach noch ihre alten Traditionen lebt. Es gibt viel zu entdecken auf Montenegro-Reisen!


Unsere Montenegro-Reisen


Maßgeschneidert & individuell

Wer hat eigentlich gesagt, dass das Leben kein Wunschkonzert sei?

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Wie beim Schneider stecken wir die Nadeln ab, Sie brauchen nur noch hinein zu schlüpfen in Ihr maßgeschneidertes Reiseerlebnis. Sagen Sie uns, wann es losgehen soll und wohin. Alles andere ist in besten Händen.

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Blick auf ein Tal mit Hütte vor den Durmitor Bergen unter klarem, blauen Himmel in Montenegro.

Land & Leute

Auf einer Fläche kleiner als Schleswig-Holstein erwarten Montenegro-Reisende eine große Vielfalt an Landschaftsräumen und ein Potpourri unterschiedlicher Ethnien. Nach einer Abfolge verschiedener nationaler Zugehörigkeiten, zuletzt zu Jugoslawien, erlangte die Republik Montenegro 2006 ihre Unabhängigkeit. Der Balkanstaat ist mit rund 650.000 Einwohnern verhältnismäßig dünn besiedelt und stark bewaldet. Die Wälder gehören, was ihren Baumreichtum mit u.a. Ahorn, Baum-Hasel, Eichen, Buchen, Kiefern und Fichten, betrifft, zu den artenreichsten Europas. Mit seinem vielfältigen Aktivitätenangebot eignet sich Montenegro das ganze Jahr über als Reiseziel. In den letzten Jahren setzte das Land verstärkt auf einen nachhaltigen Naturtourismus und entwickelte entsprechende neue Infrastrukturen, insbesondere in den Bereichen Wandern und Radfahren.

Zu den größten Tourismusmagneten Montenegros gehört bis heute die Küstenregion entlang der Adria. Von ihren 295 Kilometern bestehen 72 Kilometer aus Stränden. Kulturinteressierte Reisende besuchen die historischen Ortschaften, wie Bar, Herceg Novi oder Kotor, deren Altstadt ebenso wie die umgebende Bucht zu den Unesco-Welterbestätten zählt. Die Bucht von Kotor wird wegen ihrer Ausprägung auch als südlichster Fjord Europas bezeichnet. Im Süden Montenegros, etwas von der Adriaküste zurückgesetzt, befindet sich das größte Binnengewässer des Balkans, der Skadarsee. Als einer der größten Nistplätze für Zugvögel des Kontinents wurde er zum Naturschutzgebiet erklärt.

An die Küstenregion anschließend weist das Land zwei weitere wesentliche Landschaftsräume auf: das karge Karsthochplateau Altmontenegros sowie das Hochgebirgsland im Norden. Letzteres wird durch Canyons tief zerteilt, darunter der der Tara, nach dem Grand Canyon die zweittiefste Schlucht der Welt. Sie liegt im Nationalpark Durmitor (ebenfalls Unesco-Welterbe), wo sich als einzigem Gebirge der Balkanhalbinsel Gletscher halten, und in dessen Urwäldern noch Luchs, Wolf und Braunbär leben.

Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse in Montenegro

  • Natur pur: Gletscherseen, Bergpanoramen und einer der letzten Urwälder des Kontinents.
  • Norwegen am Mittelmeer: Die Bucht von Kotor, der südlichste Fjord Europas, fasziniert mit ihrem Naturhafen sowie dem kulturellen Erbe der Händler und Seefahrer.
  • Am Grand Canyon Europas:  Beim Passieren der Architekturwunderbrücke Blicke in die Tara-Schlucht, die zweittiefste der Welt, werfen.
  • Unterwegs auf dem Skadar-See: Das größte Binnengewässer des Balkans wartet mit enormer Biodiversität, u.a. einer der letzten Pelikankolonien Europas, sowie Kirchen und Klöstern in Insellage auf.
  • Vielfältige Aktivitäten-Infrastruktur: Canyoning, Rafting, Klettern, Mountainbiking, Skifahren und Wandern in beeindruckenden Landschaften.
Ausblick auf das Dorf Donji Stoliv in Montenegro.
Wanderer in Biogradska Gora
Das Bar-Aquädukt, ein Stein-Aquädukt an der Nordseite von Stari Bar.
Aussichtspunkt auf einem Wanderweg im Durmitor-Nationalpark.
Strand von Buljarica ander Adriaküste in Montenegro.

Montenegro Wetter & Klima

Durch die relativ großen Höhenunterschiede gibt es in Montenegro trotz seiner geringen Fläche starke Klimaunterschiede. Das das Land durchziehende Dinarische Gebirge, das sich bis auf eine Höhe von 2.534 Meter erhebt, sorgt beim Klima für unterschiedliche Ausprägungen zwischen der Küstenregion und dem Osten Montenegros. Dort, einschließlich der Ebene um die Hauptstadt Podgorica, herrscht kontinentales Klima vor. Vor allem zwischen Dezember und März kommt es in den Höhenlagen zu Schneefall.

An der Adriaküste hingegen verhält sich das Wetter typisch mediterran mit trockenen, sonnigen und heißen Sommern. Im Juli und August wird es hier am wärmsten. Auch im Winter bleiben die Temperaturen relativ mild, nur die Niederschläge nehmen ab dem Spätherbst zu. Badeurlauber finden in der Regel ab Ende Mai bis Oktober perfekte Bedingungen mit Wassertemperaturen zwischen 23 und 27 Grad Celsius vor.

Mit durchschnittlich 28 Grad Celsius wird es im August in Montenegro am heißesten und im Januar mit durchschnittlich 6 Grad am kältesten.

Wann ist die beste Reisezeit für Montenegro?

Als beste Reisezeit für Montenegro gilt vor allem die Zeit von Mai bis September. Hochsaison herrscht auf Grund der Sommerferien in den Ländern Europas in den Monaten Juli und August. Wer nicht auf die Ferien festgelegt ist, sollte diese Monate deshalb besser meiden und lieber im Juni oder September nach Montenegro reisen.

Essen & Trinken in Montenegro

Die Küche Montenegros ähnelt der der anderen Länder des ehemaligen Jugoslawiens. Deftige Fleischgerichte stehen hoch im Kurs, insbesondere gegrilltes Lamm. Cevapcici ist weit verbreitet. In im Lovćen-Nationalpark gelegenen Njegusi wird ein besonders beliebter Schinken produziert. Dieser kommt auch bei einer montenegrinische Abwandlung des Cordon Bleus zur Anwendung. Dazu wird ein Schnitzel mit dem einheimischen Frischkäse Kajmak bestrichen, mit dem Schinken und Schafskäse belegt, durch verquirltes Ei gezogen und gebraten.

Fischgerichte gibt es sowohl an der Küste als auch an den Flüssen und Seen. Entlang der Adria steht eine Vielzahl an Meeresfrüchten auf der Speisekarte. In der Hauptstadt Podgorica gilt Karpfen mit Pflaumen als Spezialität.

Zu den typischen Nachtischen gehören Baklava und Tulumbe. Doch nicht nur beim Dessert macht sich der osmanische Einfluss bemerkbar. Börek wird gerne zum Frühstück oder als schneller Imbiss zwischendurch verzehrt. Türkischen Kaffee bekommen Besucher quasi überall gereicht.

Praktische Reiseinformationen für die Azoren

Sicherheit

Insgesamt ist Montenegro ein sicheres Reiseziel. In der Hauptstadt Podgorica kann es jedoch zu Verkehrsbehinderungen bedingt durch Proteste und Demonstrationen kommen. An von Touristen sehr frequentierten Orten tritt Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle auf sowie auch Autoaufbrüche und -diebstahl.

  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Lassen Sie keine Wertsachen im Fahrzeug zurück.

Detaillierte Informationen zur aktuellen Sicherheitslage im Land erfahren Sie unter www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/montenegro-node/montenegrosicherheit/216330 und natürlich auf Nachfrage direkt bei uns.

Sprache und Kultur

Die Landessprache ist Portugiesisch. Sie unterscheidet sich vom Festland-Portugiesisch jedoch zum Teil stark. Der stetige Zuwanderungsstrom aus vielen Ländern hat über die Jahrhunderte hinweg zu einem eigenen Dialekt beigetragen. Auch von Insel zu Insel sind Unterschiede festzustellen. Viele Azoreaner sprechen sehr gut Englisch.

Im privaten Bereich begrüßt und verabschiedet man sich sehr herzlich – normal sind zwei Wangenküsschen –, auch wenn man sich kaum oder gar nicht kennt. Hände schütteln ist hingegen kaum verbreitet.

Über 90 Prozent der Bevölkerung sind katholisch.

Visum und Einreise

Die Azoren gehören zu Portugal und somit zur Europäischen Union. Zur Einreise benötigen Staatsangehörige aus Deutschland und Österreich lediglich einen gültigen Personalausweis bzw. Schweizer Staatsangehörige eine gültige Identitätskarte. Ein Reisepass ist nicht notwendig, kann aber ebenfalls zur Reise genutzt werden.

Gesundheit

Impfungen

Besondere Schutzimpfungen sind für die Einreise aktuell nicht erforderlich. Zu empfehlen sind allgemein übliche prophylaktische Maßnahmen sowie die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes. Polio- und Tetanusimpfungen werden angeraten. Fragen Sie Ihren Hausarzt, ob Sie gegebenenfalls Auffrischungen Ihrer Impfungen benötigen.

Reiseapotheke

Eine kleine, wirkungsvolle Reiseapotheke mit Mitteln gegen Magenverstimmungen, Durchfall, Sonnenbrand sowie ein Mückenschutzmittel und Pflaster sollten in jedem Fall dabei sein.

Sonnenschutz

In den warmen Monaten sollte vor allem an den ersten Reisetagen auf ausreichend Sonnenschutz geachtet werden. Nehmen Sie daher genügend Sonnenschutzcremes (je nach Empfindlichkeit mind. Schutzfaktor 30) von zu Hause mit.

Währung

Die offizielle Währung in Montenegro ist der Euro. Während gängige Kreditkarten landesweit akzeptiert und zur Abhebung an Geldautomaten genutzt werden können, gibt es nur wenige Bankautomaten, die die Maestro-Bankkarte annehmen. Auch für allgemeine Zahlungsvorgänge kann sie nicht genutzt werden.

Stromspannung

Standard sind 220 V und 50 Hz (deutsche Steckdosennorm). Adapter werden nicht benötigt.


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